Dungeon Fighter - Bockschweres Geschicklichkeits-RPG
Viele Spiele werben zu Unrecht mit dem Spruch „Leicht zu lernen, schwer zu meistern“. Wenn es aber ein Spiel gibt, auf welches dieser Werbespruch zu 110 % passt, dann ist es „Dungeon Fighter“ vom Heidelberger Spieleverlag. Denn die grundlegende Spielmechanik des Geschicklichkeitswürfelspiels im RPG-Mantel ist schnell verstanden, doch um den Endgegner selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad zu besiegen bedarf es einiger Übung…
Neulich kam ich bei unserer Spielegruppe mit dem Spiel in Kontakt, als es mit DSA grad mal nicht so richtig klappen wollte und eine schnelle Alternative her musste: Was soll ich sagen, wir haben es zwar nicht mal bis ans Ende des zweiten Levels geschafft, aber ich hab mir gleich mein Exemplar beim Händler meines Vertrauens geordert ;-) Aber was macht dieses Spiel eigentlich so besonders?
Zugegeben, auf den ersten Blick schaut die Mixtur aus Geschicklichkeits-, Würfel- und Rollenspiel eher halbgar aus. Und auch die erste Runde verbreitet „dank“ der umständlichen Anleitung und dem generell hohen Schwierigkeitsgrad nur durchwachsen Freude.


Bevor wir uns der nicht ganz so harmlosen Vorderseite widmen, schnell die Fakten abhandeln: "Namenlose Nacht - Orgien in den Thermen" kommt von Ulisses Spiele und bietet 152 Seiten. Das Hardcover wurde von Nadine Schäkel gemalt und die Autoren sind Thomas Finn & Anton Weste. Kostenpunkt: 29,95 € inkl. zusätzlichem .pdf-Download.
Aber worum geht es überhaupt?
Bevor wir aber zu der kommen, erstmal ein paar rückblickende Worte zum GRT 2014. Immerhin 3 Rollenspielneulinge konnte ich dazu bringen ihre anfängliche Skepsis abzulegen und sich an diesem Hobby zu versuchen: Dennis in Mannheim, Funky in Berlin und Brat in Coburg. Von vollkommen begeistert bis relativ enttäuscht reichten dabei die Erfahrungen.