Oct 17: „Buchmesse Con“ 2017 – Das große Bücher- & Business-Treffen der Phantastik-Szene
Zugegeben, die Frankfurter Buchmesse (Link) war schon ein ziemlich cooles Erlebnis. Aber mein Herz schlägt eher für die kleinen Szene-Treffs und damit für die am Samstag parallel laufende „BuCon“. Wobei, klein ist hier relativ, denn der mittlerweile zweiunddreißigste Buchmesse Convent in Dreieich gilt nicht umsonst als populärster Szene-Treff und als wichtigste Fachmesse für Phantastik-Literatur in all ihren Spielarten


So überfüllt, wie die Parkplätze um das Dreieicher Bürgerhaus waren, konnte man durchaus wieder von einem regen Besucherandrang ausgehen. Wer nicht schon ganz früh auf der Matte stand, musste mitunter schon ein paar hundert Meter laufen – So wie ich. Fast hätte ich deshalb meine erste Wunschvorlesung verpasst, aber wirklich kurz vor knapp war ich dann doch da



Nach der Lesung konnte ich gleich sitzen bleiben, denn Judith & Christian Vogt lasen im gleichen Raum aus ihrem Steampunk-Groschenheft „Eis & Dampf: Die Grüne Fee #2“ (Link). Gewählt hatten sie die sehr coole Geschichte „Krieg der Stürzer“ über einen missglückten Steampunk-„Star Wars“-Pitch eines visionären Filmemachers namens George – Ähnlichkeiten zu realen Personen und Filmen waren da natürlich rein zufällig



Genug rumgesessen, Zeit für ein wenig Bewegung



Wie schon einen Tag zuvor auf der FBM hatte der „Mantikore Verlag“ auch auf der „BuCon“ einen Stand. Hier hielten zwei der neuen JungautorInnen des Verlags die Stellung, nämlich Dominik Schmeller (“Das Relikt der Fladrea“) und Elea Brandt (“Opfermond“ – Schon das zweite Mal, dass ich eine Lesung von ihr verpasse


Nicht unerwähnt bleiben darf der Stand des Preisträgers Torsten Low. Jetzt greife ich schon ein wenig vor: Dieser gewann, absolut verdient, am Abend den diesjährigen BuCon-Ehrenpreis. Herzlichen Glückwunsch! An seinem Stand war eigentlich immer was los, denn dort gab es u.a. eine Autogramm-Stunde und ein Blogger-Treffen, zudem traf man einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente



Zwei Lesungen habe ich dann auch noch besucht, bei beiden ging es um Romane zum erfolgreichen Fantasy-Rollenspiel „Splittermond“. Erst lauschte ich Christian Langes „Die Pyramiden von Pirimoy“, was mich sogleich zum Kauf bewegte. Und später dann sprang Judith Vogt ein, um noch direkt aus der unbearbeiteten Textdatei heraus vom Tablet einen Entwurf ihres „Splittermond“-Romans vorzulesen. Beide Lesungen klangen recht vielversprechend und ich kann mir gut vorstellen, dass sie den Erstling „Nacht über Herathis“ (Link) noch übertrumpfen werden.
Tja, das war es eigentlich schon. Was gibt es noch zu berichten? Erstens, aber ich denke das ist überall so, steigt der Spaß exponentiell mit der Menge der einem bekannten Personen und der daraus resultierenden Gespräche



Ich freue mich aufs nächste Jahr!