Kurztest: Captain Marvel #1 Eine für Alle, Alle für Eine
Erinnert Ihr Euch noch an den Jahresanfang, an die gute alte Zeit, in der man noch ins Kino durfte? Damals freuten sich einige männliche Comic-Fans ziemlich lautstark, dass die feministische Harley Quinn-Verfilmung (Besprechung hier, Link) an den Kinokassen ziemlich unterging. Das war ihnen durchaus eine Genugtuung, jammerten sie doch schon ein Jahr vorher bei der ebenfalls als feministisch gebrandmarkten Captain Marvel-Verfilmung (Besprechung hier, Link), welche allerdings überaus erfolgreich war. Da wurde dann die ganz große Keule rausgeholt, dass Captain Marvel ein Musterbeispiel für toxischen Feminismus sei. Ob das wirklich so ist? Der Sammelband „Eine für Alle, Alle für Eine“ könnte hier eine Antwort liefern, muss Captain Marvel hier doch eine weibliche Anti-Macho-Widerstandsgruppe anführen...
Carol Danvers a.k.a. Captain Marvel ist nach allerlei Weltenrettungsmissionen zurück auf der Erde.
Carol Danvers a.k.a. Captain Marvel ist nach allerlei Weltenrettungsmissionen zurück auf der Erde.
Ein namenloser Barbarenkrieger, der mit seinen riesigen Waffen und noch riesigeren Muskeln an eine Conan-Karrikatur erinnert, findet Frau und Kind dahingemetzelt vor.
In einem unbekannten kleinen Märchen-Königreich herrscht der mächtige König Siegbart. Nichts sehnlicher als einen Sohn wünscht er sich, doch erst die achte Frau gebärt ihm dann einen. Also alles perfekt? Mitnichten! Denn eine betrunkene Fee prophezeit, dass der Prinz sich gegen seinen Vater erheben wird, sobald er dreimal Taubenkot auf den Kopf bekommt... Das kann Siegbart natürlich nicht zulassen, daher vergibt er großzügige Geldprämien für die Jagd auf die Ratten der Lüfte.
Hirot heißt das leidgeplagte Dörfchen, welches eher wenig beschaulich zwischen