Das Schwarze Auge: Aventurisches Bestiarium – Wunderschöne Fauna-Stichprobe
So lange ich mich dagegen auch gewehrt habe, langsam macht sich bei mir ein gewisses Interesse an „Das Schwarze Auge“ breit. Und wo jetzt eh eine neue Edition auf dem Markt ist, warum auch nicht? Mittlerweile gibt es für diese 5. Edition auch schon die ersten Erweiterungen und Abenteuer, beispielsweise ganz neu das „Aventurische Bestiarium“. Das Cover sieht schon mal echt schick aus, aber kann da der Rest des Buches mithalten?
Enthalten sind erwartungsgemäß Fabelwesen, Ungeheuer und ganz normale Tiere. Insgesamt 68 Stück, was die Fauna des riesigen Aventurischen Kontinent natürlich nur stichprobenhaft darstellt. Stichprobenhaft, das ist eigentlich auch ein absolut passendes Wort für das gesamte Buch. Denn von jeder „Kategorie“ werden, gerade im ersten Kapitel welches sich mit 40 Ungeheuern befasst (ein sehr weiter Sammelbegriff für alles Phantastische wie Monster und Fabelwesen), immer nur wenige, teils auch nur ein, Beispiel vorgestellt. Es gibt Drachen, „Würmer“, Untote, Nagetiere, Dämonen, Chimären, Standard-Fantasy-Kram wie Nymphen und Feen – Aber was mir fehlt, ist ein erkennbares Konzept dahinter.

Vermutlich muss ich jetzt gar nicht viel zur Spielwelt sagen: „Der Planet Deponia ist eine einzige, endlose Müllhalde. Schrott und Abfall soweit das Auge reicht.“ - Hier herrscht also die Müll-Apokalypse und zwar mit allen Klischees, die man sich so vorstellen kann: Mutanten! Zombies! Roboter! Monster! Barbaren-Gangs! Sekten! Hippies!
Für die Leser, die noch nie etwas von „Dust“ gehört und auch die Artikel hier im Blog dazu geflissentlich ignoriert haben, hier mal eine kurze Einführung in der ich mich einfach mal selbst zitiere aus meiner
In „San Brega“ geht es um San Brega ;-) So heißt der fiktive, mich an Texas erinnernde staubtrockene Kontinent des Spiels.