Die Seuche – Abenteuerreise mit Kulturkonflikten

Fantasy-Comics, egal welchem Untergenre sie sich zuordnen, reihen ja doch gern mal allerlei Klischees aneinander: Mächtige Adelshäuser herrschen über strauchelnde Reiche, die von fiesen Hexen und märchenhaften Monstern bevölkert werden... Das muss natürlich nicht schlecht sein, aber gerade weil es das alles in der Trilogie „Die Seuche“ eben nicht gibt, sticht sie aus der Masse hervor.
1. Ein matriarchales Fischerdörfchen wird von einer heimtückischen Seuche heimgesucht: Erst hustet man sich die Seele aus dem Leib, dann wird man fleckig und ist dem Tode geweiht.
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Star Wars Sonderband #116 Zerstörte Hoffnung

Nur noch einen Monat ist es hin, bis der finale Teil der dritten Trilogie erscheinen wird. Nach einer gewissen Motivationsflaute bin ich nun doch wieder angefixt und freue mich natürlich umso mehr, dass „Panini Comics“ kurz vor dem Kinostart noch einmal einen richtig guten Sonderband raushaut :-) Die Geschichte, welche die Schlacht um Mako-Ta behandelt, siedelt sich zwischen dem vierten und fünften Film an: Der erste Todesstern wurde zerstört und die Rebellion wittert Morgenluft. Die Mon Calamari haben sich dem Kampf gegen das Imperium mit mehreren Dutzend Handelsschiffen angeschlossen, welche vom Königreich Shu-Torun zu mächtigen Schlachtkreuzern umgerüstet wurden.
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Kurztest: Gideon Falls #2 Erbsünden

Auch wenn ich in meiner letzten Rezension eines Comics von Jeff Lemire (Link) erstmals einige kritische Worte verloren habe, bin ich noch immer ein großer Fan seiner Arbeit – Immerhin ist er einer der ganz wenigen (Comic-)AutorInnen überhaupt, die mich für Genres begeistern können, die ich sonst gern mal vermeide.
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Kurztest: Nada

Frankreich in den frühen 70ern: Sechs absolute Versagertypen schließen sich zusammen, um eine anarchistische Terrorzelle zu gründen. Ihr erstes Ziel: Die Entführung des amerikanischen Botschafters aus einem Edelpuff. Ein stümperhaft ausgeführter Coup, der die brutal agierende Staatsmacht auf den Plan ruft... Das klingt doch nach einem echt spannenden Comic! Aber kann „Nada“ dieses Versprechen auch einhalten? In der letzten Podcast-Folge (Link) sind Elea & ich ein wenig vom eigentlichen Thema abgekommen, als wir plötzlich über das weitläufige Diskursfeld linker Ideologien sprachen. In sich zerstritten, meint jede Strömung, dass genau sie die einzige Wahrheit kennt...
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Black Hammer: Strassen von Spiral City – Hätte das wirklich sein müssen?

Die „Black Hammer“-Reihe ist in Comic-Kreisen mittlerweile ein echtes Phänomen! Denn der Vielschreiber Jeff Lemire hat ein ganz eigenes, in sich stimmiges Superhelden-Universum geschaffen, dass er – gerade in seiner Hauptstory, aber auch in einigen SpinOffs – immer wieder genüsslich dekonstruiert.
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Kivu – Richtig und wichtig, aber gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Kolonialismus verbinden wir ja meistens mit der Vergangenheit, immerhin haben die ganzen Länder der 3. Welt ja mittlerweile ihre Unabhängigkeit erkämpft. Wirklich geändert hat sich dann aber doch nichts – Denn auch wenn der Raubbau von Rohstoffen nun unter einer anderen Flagge stattfindet, sind es doch die Industrienationen, die den Profit einstreichen. In der Graphic Novel „Kivu“ wird dieser ausbeuterische Post-Kolonialismus eindringlich thematisiert. Der 28jährige Karrierist François Daans wird von einem multinationalen Großkonzern in den Kongo geschickt, um in der ebenso umstrittenen wie ressourcenreichen Region Kivu einen willfährigen (also korrupten) Handlanger zu rekrutieren.
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Kurztest: Rift #1 5 Sterne

Bei den vielen nordamerikanischen Comics, japanischen Mangas & franko-belgischen Graphic Novels, die ich hier im Blog immer rezensiere, kann leicht in Vergessenheit geraten, dass es auch in Deutschland sehr engagierte und kreative KünsterInnen gibt. Beispielsweise der Hannoveraner Sascha Milbrodt, der mit „5 Sterne“ den ersten Band seiner Manga-Reihe „Rift“ herausgebracht hat. Der Auftaktband handelt von einem fehlgeschlagenen Experiment am Rande unserer Universums: Professor Ben Schmidts leitet ein streng geheimes Forschungsprojekt, mit dem er Raumbrücken durch die Manipulation des Weltraums erschaffen will.
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Tango #2 Roter Sand – Keine Überraschungen, keine Alleinstellungsmerkmale

Vor so ziemlich ganz genau einem Jahr rezensierte ich den Comic „Tango #1 Meer der Steine“ (Link), in welchem ich die Vorzüge der langjährigen Schreiberfahrung des Autors Alex „Matz“ Nolent anpries: Denn aus mehreren, schon vielfach gelesenen 08/15-Geschichte remixte er einen wirklich spannenden, actiongeladenen Thriller vor der malerischen Kulisse der Anden :-) Das hat damals wunderbar als OneShot funktioniert, eigentlich war es aber nur der Auftaktband einer ganzen Reihe... Nachdem ihn seine alten „ArbeitskollegInnen“ in seinem Exil aufgestöbert haben und das dann in allerlei Schießereien ausgeartet ist, hat sich John Tango ein wenig Ruhe verdient.
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Millennium #1-6 – Blut & Brüste kurz vor der Apokalypse

Pseudohistorische Fantasy-Geschichten, gerne auch mit übernatürlichen Okkult-Verschwörungen, scheinen im franko-belgischen Raum ja ziemlich beliebt zu sein. Zumindest kommt da regelmäßig neues Comic-Material her – Und meistens ist es nicht wirklich gut :-( Auch der kleine Augsburger Verlag „Bunte Dimensionen“ hat in dieser sehr beliebten Genre-Nische, nämlich mit der mit „Millennium“ sehr vergleichbaren Reihe „Die Macht der Archonten“ (Link), schon mal ziemlich daneben gegriffen.
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Texas Jack – WildWest-Heldenreise einer Zirkustruppe

So mich meine Erinnerungen nicht trügen, war der erste WildWest-Comic, den ich je in meinen Händen hielt, „Sykes“ (Link) vom „Splitter Verlag“. Den fand ich damals richtig gut, aber auch viel zu kurz. Vom gleichen Kreativduo Pierre Dubois (Autor) und Dimitri Armand (Zeichner) kommt nun der Quasi-Nachfolger, welcher den kompromisslosen Gesetzeshüter Marshal „Sentence“ Sykes erneut gegen fiese Banditen antreten lässt.
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