Black Hammer #4 Age of Doom: Buch 2 – Meta-Gedanken, die auf die Tränendrüse drücken

Wer meine Comic-Rezensionen verfolgt weiß, dass ich mich mit dem Superhelden-Genre nie so richtig anfreunden konnte. Also klar, ich renne (wie der Rest der Welt auch) in die meisten Comic-Verfilmungen und komme hier im Blog mittlerweile auch auf einen ganz schönen Stapel von Superman, Batman etc. – Diese Begeisterungsstürme, wie sie etwa mein Kollege Norbert von „Krakka-Thoom!“ (Link) empfindet, fühle ich dann aber doch sehr selten. Meistens sind es ja doch nur wieder die drölfzigste Origin-Story oder der Schurke der Woche...
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Kurztest: Metro 2033 #1 Wo die Welt endet

Der russische Erfolgsroman „Metro 2033“ ist sicherlich den allermeisten LeserInnen dieses Blogs, wenigstens vom Hörensagen, ein Begriff – Und sei es auch nur, weil man die großartigen Videospielumsetzungen kennt :-) Nun gibt es ein weiteres Medium, welches in die dystopische Post-Apokalypse der Moskauer Metro führt, denn der „Splitter Verlag“ hat endlich die lang erwartete Comic-Umsetzung veröffentlicht. Zur eigentlichen Hintergrundgeschichte muss ich vermutlich nur wenige Worte verlieren, die ist ja allgemein bekannt: Moskau wurde von einem Atomkrieg verwüstet und ist überirdisch unbewohnbar.
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Ascender #1 Die verwunschene Galaxie – Viel Kreativität, wenig Genialität

Lobeshymnen für das vielschreibende Ausnahmetalent Jeff Lemire gab es hier im Blog ja schon mehr als genug – Immerhin hat es der preisgekrönte Kanadier schon mehrfach geschafft, mich für Genres zu interessieren, denen ich eher neutral (Superhelden-Comics) oder ablehnend (Horror-Geschichten) gegenüber stand. Da sollte es ihm doch eigentlich unglaublich leicht fallen, mich für seine neuste Comic-Reihe „Ascender“ (als „Science-Fantasy“-Epos eigentlich genau nach meinem Geschmack) zu begeistern.
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Wilhelm der Hebräer – Mehr Schein als Sein

Mittelalter-Comics hab ich in den letzten Jahren ja dutzendfach gelesen – Und manchmal waren da echte Goldstückchen dabei, gelegentlich gab es aber auch Totalausfälle. Gemein hatten sie allesamt, dass es sich eher weniger um historisch korrekte Geschichtsgeschichten (was für ein Wort ;-)) handelte, sondern meist um mittelalterliches Fantasy oder wenigstens dramatisierte Um- und Neuinterpretationen bekannter Persönlichkeiten oder Ereignisse.
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Kurztest: Die Krone der Sterne #1 Nachtwärts

Kai Meyer gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Phantastik-Autoren, was eine ganze Reihe an Auszeichnungen und sogar eine Romanverfilmung eindrucksvoll belegen. Gekannt hab ich ihn aber trotzdem nicht ;-) In seinem Portfolio finden sich auch eine ganze Reihe an Comics, darunter jetzt ganz neu der Auftaktband der Umsetzung des Auftaktbandes seiner „Die Krone der Sterne“-Trilogie. Die junge Baroness Iniza soll die Braut der Gottkaiserin werden, die mit ihrem Hexenorden die Galaxie beherrscht. Doch Lust darauf hat sie nicht, daher will sie eigentlich mit ihrem Geliebten Glanis fliehen. Doch da kommt ihr der ebenso wortkarge wie legendäre Kopfgeldjäger Kranit in die Quere, der mit Iniza seine ganz eigenen Pläne verfolgt...
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Kurztest: Hit-Girl in Hollywood

Was passiert, wenn ein Kult-Kreativer (der Vollzeitnerd/Schauspieler/Regisseur/Autor Kevin Smith) die Möglichkeit bekommt, die Geschichte für eine Kult-Comicfigur (die minderjährige Anti-Heldin Hit-Girl) zu schreiben? Ein Meta-Fest, das Fans abfeiern werden! Der Sammelband „Hit-Girl in Hollywood“ umfasst die ersten vier US-Ausgaben der zweiten „Hit-Girl“-Staffel. Die minderjährige Mindy, von ihrem Vater zur gerechtigkeitsliebenden Massenmörderin-Verbrechensbekämpferin ausgebildet, entdeckt nach einem von ihr brutal vereitelten Amoklauf in der Schulbibliothek eine unautorisierte Biografie ihrer bisherigen Lebensgeschichte. Und nicht nur das, sie muss auch erfahren, dass diese aktuell verfilmt werden soll.
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Conquest #1 Islandia – Kann es auch gute Weltraum-Nazis geben?

Im letzten Jahr endete eine der besten SciFi-Comicserien, die ich bis dahin gelesen hatte: „Androiden“ (Link) war eine vierteilige Anthologie-Reihe, in der verschiedene Kreativteams auf unterschiedlichste Art und Weise ein gemeinsames Thema (nämlich den titelgebenden Androiden) interpretierten. Einen der besten Bände, nämlich „#1 Wiederauferstehung“ (Link), steuerte damals Jean-Luc Istin bei – Und eben jeder schrieb nun auch den Auftaktband „Islandia“ der fünfteiligen Anthologie-Reihe „Conquest“.
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Travis: 4. Zyklus (#11+12) – Wo ist denn der Titelheld abgeblieben?

Die beiden miteinander verschwisterten Cyberpunk-Comicreihen „Travis“ (Link) und „Carmen Mc Callum“ (Link) halte ich bekanntermaßen ja für die Genre-Leuchttürme der franko-belgischen Comickunst. Eine glaubwürdige Near-Future-Dystopie trifft hier auf spannende Geschichten, die mich auch nach jeweils einem Dutzend Bänden noch vollends begeistern können. So auch beim mittlerweile schon vierten, noch nicht abgeschlossenen „Travis“-Zyklus, zu welchem die Bände 11 und 12 gehören.
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Kurztest: Old Lady Harley

Die durchgeknallte Antiheldin Harley Quinn hat sich mittlerweile zu einer der beliebtesten Figuren im DC-Superheldenkosmos gemausert. Warum auch nicht, erfreut sie die LeserInnen doch regelmäßig mit humorvollen Geschichten, in denen die sehr sexy in Szene gesetzte Protagonistin mit allerlei Anspielungen um sich wirft. Der Sammelband basiert auf einem kurzen One-Shot, den man unumwunden ala Parodie der „Mad Max“-Filme erkennen kann: Harley wurde von ihrem Verehrer Red Tool (einer ziemlich peinlichen und nicht mal halb so lustigen „Deadpool“-Kopie) gefangen genommen, um nun als lebendige Kühlerfigur durch das post-apokalyptische Ödland von Jersey gefahren zu werden.
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