Senseï: Der weiße Drache – Das Mädel muss an die frische Luft
Schon über zwei Jahre ist es her, dass der „Splitter Verlag“ sein kleines, aber feines Portfolio an franko-belgischen Fernost-Comics nahezu zeitgleich mit zwei Serienstarts erweiterte: Zuerst erschien die neue Reihe „Senseï“ (Link) um die gefährliche Ronin-Dame Yukio, dann gleich darauf das „Samurai“-SpinOff „Samurai Legenden: Furiko“ (Link). Interessanterweise wurden beide Reihen von gleichen Autor, nämlich Jean-François di Giorgio, geschrieben – Aber letztlich zog „Senseï“ qualitativ, zumindest vorerst, den Kürzeren... Aber nun kann Yukio ihre Schmach wieder gutmachen, denn endlich erscheint mit „Der weiße Drache“ die Fortsetzung!
Yukio ist, auch wenn sie damit eigentlich einen Männerberuf ausübt, die gefährlichste Ronin von ganz Japan.
Yukio ist, auch wenn sie damit eigentlich einen Männerberuf ausübt, die gefährlichste Ronin von ganz Japan.Kurztest: UCC Dolores #1 Der Pfad der Neuen Pioniere
Das Waisenkind Mony wuchs 18 Jahre lang wohlbehütet im Kloster der Neuen Pioniere auf. Traditionsgemäß muss sie es nun verlassen, doch was sie mit ihrem Leben eigentlich anfangen will, weiß die naive junge Frau noch nicht.Katanga #3 Dispersion – Ein brutaler Abschlussband als Metapher auf den Post-Kolonialismus
Ich lobe ja immer mal wieder gerne verschiedenste Comic-Reihen aus dem „Splitter Verlag“. Meist handelt es sich dabei aber um recht sichere Nummern, bei denen sich so ziemlich alle LeserInnen dieses Blogs auf das Lob einigen können. Ausgerechnet bei „Katanga“ rund um die Kongowirren (Link) war das aber anders: Vielfach wurde mir zugetragen, dass man mein Lob nicht verstehen könne, da diese historische Politthriller-Trilogie doch übermäßig brutal sei und mit den Zeichnungen rassistische Stereotype repliziert würden. Und ich sage: Ja, da stimme ich Euch absolut zu...
Aber nichtsdestotrotz ist „Dispersion“ trotzdem der perfekte, weil absolut konsequente, und auch noch auf einer postkolonialen Meta-Ebene funktionierende Abschlussband einer sehr unbequemen Comic-Serie...
Aber nichtsdestotrotz ist „Dispersion“ trotzdem der perfekte, weil absolut konsequente, und auch noch auf einer postkolonialen Meta-Ebene funktionierende Abschlussband einer sehr unbequemen Comic-Serie...Kurztest: Catwoman #1 Copycats
Okay, so wirklich kann sie sich dann doch nicht entspannen, denn einerseits macht auch ihr die geplatzte Hochzeit zu schaffen (was sich durch exzessives Glücksspiel und chronische Schlaflosigkeit ausdrückt).Kurztest: X-23 #1 Zwei flogen übers Kuckucksnest
Kurztest: Die neuen Fälle des Rick Master #3 Der perfekte Mord
Kurztest: Gideon Falls #1 Die Schwarze Scheune
Pater Chasely, der über 30 Jahre Priester in der Kleinstadt Gideon Falls war, ist verstorben.Die Neptune #1-4 – Fühlt sich so alt an, dass Jules Verne stolz wäre...
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