Kurztest: Der Mann, der Wunder vollbringen konnte

H.G. Wells ist den meisten Phantastik-Lesenden ja für ikonische Romane wie „Die Zeitmaschine“, „Die Insel des Dr. Moreau“, „Der Unsichtbare“ und natürlich „Krieg der Welten“ bekannt. Diese Titel wurden auch schon oft in verschiedenste Medien adaptiert, erst heute etwa hat die aktuelle „Krieg der Welten“-Verfilmung gleich fünf „Goldene Himbeeren“ gewonnen. Es was weniger bekannt ist die Kurzgeschichte „Der Mann, der Wunder vollbringen konnte“, obwohl es diese es nicht nur zu zwei Verfilmungen gebracht hat, sondern auch zur Begründung eines ganzen Genres, dessen Klamauk-Meisterwerk „Bruce Allmächtig“ wohl der bekannteste Vertreter des „Durchschnittsversager bekommt Götterkräfte“-Tropes ist.
 

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Königliches Blut: Elisabeth Bathory: Die Blutgräfin – Ohne Kontext bleibt nur Torture-Porn

Elisabeth Báthory (verheiratet Elisabeth Nádasdy; ungarisch Báthory Erzsébet, slowakisch Alžbeta Bátoriová/Báthoryová) war eine ungarische Gräfin aus dem Haus der Báthory von Ecsed. Ihre Verurteilung als Mörderin im Jahr 1611 ließ die Legende der „Blutgräfin“ entstehen, die die Vorlage für zahlreiche künstlerische Bearbeitungen lieferte.

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Kurztest: Die Bruderschaft der Stürme #1 Thoorak

Wer auch nur ein einziges Mal auf die Webseite des „Splitter Verlags“ geschaut hat (so wie ich, wenn ich schaue, welches Rezensionsexemplar es diesen Monat dann sein soll), der hat garantiert schon einmal den Namen Jean-Luc Istin gelesen. Oft als Szenarist, gelegentlich als Zeichner, hat er von allen auf diesem Blog rezensierten franko-belgischen Comics vermutlich am allerhäufigsten irgendwo seine Finger mit im Spiel gehabt. Nachdem ich nun diverse SciFi-Konzeptcomics aus seiner Feder besprochen habe (z.B. „I.S.S. Snipers“ (Link) und „Conquest“ (Link), bei sehr leichtgewichtige, aber stylische Kost), entführt er mich nun in ein Fantasy-Piraten-Setting, welches – so viel Spoiler vorweg darf schon sein – erneut sehr leichtgewichtig und zugleich sehr stylisch ist. 

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Krimi: Die Geschichte hinter Fritz Langs „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ – Wunderschöner Comic für Filmfans, aber nicht ganz das, was der Verlag verspricht

„M - Eine Stadt sucht ihren Mörder“ gilt als einer der besten deutschen Filme aller Zeiten, gedreht von einem der besten deutschen Regisseure aller Zeiten, nämlich Fritz Lang. Ein echtes Kino-Meisterwerk, welches auch ich immer mal wieder voller Begeisterung anschaue. Da ist es doch eigentlich logisch, dass ich nun auch diesen Geschichtscomic begeistert anschaue, oder?
 

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Kurztest: Romy Schneider: Ich bin nicht mehr Sissi

Wenn das Feuilleton – egal ob öffentlich-rechtlicher Rundfunk oder überregionale Tageszeitungen – wieder mal voll ist mit Comic-Rezensionen, dann kann ich mir eigentlich schon sicher sein, dass ich hier einen Comic (und ja, wie hier auch meistens eine Biografie) vor mir liegen habe, der so überhaupt nicht meinen Geschmack treffen wird. Aber wie immer in solchen Fällen werde ich dann meist familiär „gezwungen“, mir auch ein Rezensionsexemplar zur erbitten – Und so war es diesmal meine Schwiegermutter, die sich als knallharter Sissi-Ultra unbedingt durch die 160 Seiten starke Comic-Biografie fräsen wollte. Aber am Ende bin es ja doch ich, der hier in der Familie die Rezensionen schreibt, also schauen wir mal, ob ich mich wenigstens ein ganz kleines Bisschen begeistern konnte...
 

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Kurztest: Auf den Hund gekommen

Französische Romane, qualitativ hochwertig adaptiert als franko-belgische Graphic Novels? Keine Frage, wir sind wieder mal beim „Splitter Verlag“ gelandet, der in diese Richtung ja schon eine ganze Reihe an echten Meisterwerken publiziert hat. Nun also eine schwarzhumoriger und überraschend brutaler Noir-Thriller rund um eine Killer-Oma, die Amok läuft. Kann das gut gehen? Definitiv ja, wenn man den durchgehenden 5-Sterne-Rezensionen der Blogger-Kolleginnen und -Kollegen glaubt. Aber wie immer, wir wissen ja alle wie das läuft, bin ich bei so vielen Lobeshymnen mehr als nur skeptisch...
 

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Die Versuchung – Ich bin von dieser Geschichte so frustriert wie der Protagonist von seiner Ehefrau

Na, hast du auch schon mal überlegt, ob deiner Langzeitbeziehung nicht das Feuer fehlt? Und ob die Flucht in eine Affäre oder gar neue Liebesbeziehung mit einer neuen, jüngeren, knackigeren Person nicht viel einfacher und zugleich spaßiger wäre als der harte Beziehungsalltag? Falls ja, oder auch falls nein, könnte „Die Versuchung“ der genau richtige Comic für dich sein. Denn dieser ist zwar wieder mal „Splitternackt“ (also im Schmuddel-Imprint des doch eigentlich so seriösen „Splitter Verlags“ erschienen), aber irgendwie doch gar nicht mal so uninteressant. Und doch macht er mich so ratlos, wie ich es schon lange nicht mehr war...
 

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Kurztest: Scheiß auf Liebe

In den letzten Jahren hat er Begriff „toxisch“ eine nahezu inflationäre Verbreitung gefunden. Selbst wir im Podcast sind darauf angesprungen, beispielsweise ging es gleich in der ersten Folge mit Elea um „toxische Nostalgie“. Und vergangene Beziehungen, die waren sowieso immer toxisch, und der oder die Verflossene verrückt... Aber bei all dem inflationären Gebrauch des Wortes soll nicht davon abgelenkt werden, dass es eben auch wirklich toxische Personen gibt, die ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle machen. Über solch eine schlimme Beziehung handelt die Comic-Biografie von Sophie Lambda, die hier auf knapp 300 Seiten den vielleicht wichtigsten „Splitter“-Titel dieses Jahr geschrieben und gezeichnet hat.
 

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Kurztest: Liberty Bessie #4 Afro-Amerika

Wie viele Comic-Reihen kennt ihr eigentlich, deren Fortsetzungsbände nicht nur das Niveau halten, sondern die sogar die Qualität steigern? So viele gibt es da nicht, doch der Fliegercomic „Liberty Bessie“ gehört überraschenderweise dazu. Denn war der erste Zweiteiler (Link) „nur“ eine sympathische Abenteuergeschichte, bei der sich Bessies Wunsch zu Fliegen mit ein paar Schmugglerei-Momenten und der klischeemäßigen Suche nach den eigenen Wurzeln aufgelockert wurde, ging es im Auftaktband der Fortsetungsdilogie plötzlich um den gar nicht mal so kalten Krieg zwischen Ost und West, welcher stellvertretend durch Geheimagenten und Spioninnen in Äthiopien ausgetragen wurde. Und die Bessie ist wie immer mitten drin :-)
 

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Colony #9 Trübsal – Der schnelle Drogenrausch für SciFi-Fans

Die SciFi-Reihe „Colony“ ist so ziemlich das Comic-Äquivalent zum Drogenkonsum – Man weiß, dass es der Gesundheit schadet (zumindest hab ich schon oft den Kopf auf die Tischplatte gehauen, weil die angebliche Elite-Truppe von einer Falle in die nächste Falle tapst), und der Konsum erzeugt auch immer nur ein ganz kurzes Hochgefühl, eh man hinterher ein schlechtes Gewissen bekommt, weil man aktiv Lebenszeit verschwendet hat. Aber wie das halt so ist mit den Drogen, man weiß ja eigentlich, dass man die Finger davon lassen soll, aber dann wird man doch wieder schwach...
 

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