Kurztest: Der Wald von Mysteria

Plättchen auslegen, um eine knuffige Welt zu erschaffen? Das klingt doch nach „Carcassonne“! Aber irgendwie konnte ich diesem Klassiker nie etwas abgewinnen, da sprang der Funke einfach nicht über. Umso gespannter war ich folglich, als ich ein Rezensionsexemplar von „Der Wald von Mysteria“ erhielt, denn theoretisch drückt der „moses. Verlag“ hier all Knöpfe. Wenig Spielmaterial, dafür aber von guter Qualität, süße Optik und ein rascher Spielfluss mit taktischer Tiefe – Das muss doch eigentlich mein neues Lieblingsspiel werden, oder?
 

Episode 71 - Die Spielleitung: Freund oder Feind? (Staffel 6)

Wie sehen eigentlich die Machtverhältnisse und die Rollenverteilungen am Spieltisch aus? Ist die Spielleitung ein kooperativer Freund, ein erbitterter Feind, ein neutraler Schiedsrichter oder lediglich ein notwendiger Moderator zwischen den Spielenden und der Spielmechanik?
Genau darüber sprechen Elea, Ralf & ich in dieser Episode, in der wir nicht nur über unsere eigenen Rollenverständnisse, Erfahrungen & Erlebnisse berichten, sondern auch einen Blick zurück in die Rollenspiel-Geschichte werfen und ergründen, ob eventuell spielmechanische Alternativen wie No-GM-RPGs das Freund/Feind-Schema aufbrechen können.

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Kurztest: Blade Runner 2039 #3 Ash

„Blade Runner“ gehört halt einfach zu den coolsten und besten Cyberpunk-Franchises, die sowohl dystopische Zukunftskritik als auch ein weitgefächertes SciFi-Universum miteinander verbinden (schon gewusst, dass da auch „Alien“ und damit „Predator“ dazu gehören?). Der 2017er Filmfortsetzung hat der Lizenz nochmal einen ordentlichen Schub gegeben, auch wenn das – da plaudere ich aus dem Nähkästchen – der einzige Film ist, in dem Blognamensgeber Stephan jemals im Kino eingeschlafen ist ;-) Ich war aber ziemlich begeistert, und so stellt sich natürlich die Frage, ob ich auch von der Comic-Reihe „Blade Runner 2039“ begeistert sein würde...
 

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Kurztest: Mother Nature: Die Rache der Erdgeister!

Dass Stars & Sternchen oft noch andere kreative Nebenprojekte haben, ist nicht ganz ungewöhnlich. Viele singen etwa fröhlich vor sich hin, aber dass mal ein Comic dabei rausspringt, ist dann doch eher selten. Das kann aber ziemlich gut funktionieren, zuletzt etwa bei „Der Riddler: Das erste Jahr“ (Link) von Paul Dano, der eine komplexe Vorgeschichte für seine eigene Filmrolle schrieb und damit aktiv den Filmgenuss verbesserte. Ebenfalls bei „Panini Comics“ erschienen, die mir auch dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten, ist „Mother Nature: Die Rache der Erdgeister!“ von Jamie Lee Curtis. Die hat eigentlich an einem Drehbuch geschrieben, aus dem bisher nichts geworden ist, welches aber zugleich auch als Comic adaptiert wurde. Und das funktioniert gar nicht mal so schlecht, aber eben auch nicht richtig gut.
 

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Trashtalk-Bonusfolge 64 - Metropol Con Berlin 2026: Braucht es noch eine Phantastik-Con?

In genau 2 Monaten ist die "Metropol Con" in Berlin: eine bunte Phantastik-Mischung auch Kongress und Festival. Ob man überhaupt noch eine Phantastik-Convention braucht, habe ich diesmal mit dem Orga-Vorstand Dr. Claudia Rapp besprochen. Außerdem haben wir ein wenig in die Zukunft geschaut, denn in zwei Jahren könnte sogar die Worldcon nach Deutschland kommen.

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Stranger Things: Hellfire Club Ewiger Kalender - So cool, der kommt selbst bei mir als Nicht-Fan in Zimmer

Ach komm, ich mach mich gleich zu Beginn dieser Rezension unbeliebt. Denn ich finde „Stranger Things“ grandios überbewertet, besonders die fünfte Staffel – Nicht, dass ich es nicht trotzdem geschaut habe (und bis auf das Finale auch relativ zeitnah und zügig), aber den populär-kulturellen Einfluss inklusive krasser 80er-Nostalgie konnte ich nie so wirklich nachvollziehen. Immerhin, und das muss man der Serie zugestehen, hat sie sich durchaus positiv auf die Bekanntheit des D&D-Hobbies ausgewirkt. Und ich schreibe hier explizit speziell „D&D-Hobby“ und nicht allgemeiner „Rollenspiel-Hobby“, denn „Dungeons & Dragons“ wird in der breiteren Masse durchaus als einzigartiges Rollenspiel ohne jegliche Konkurrenz wahrgenommen. Glaubt ihr nicht? Hab ich auch nicht, bis ich diese Erfahrungen dann in meinem eigenen Bekanntenkreis gemacht habe. Aber glaubt nicht mir, sondern sehr viel schlaueren Leuten, die sehr viel tiefer in der Materie drinstecken, denn wir haben dazu bereits vor 2 Jahren eine ganze Podcastfolge aufgenommen:

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Kurztest: Die letzten Tage von Lex Luthor

Sind wir mal ehrlich, Supermann ist schon einer der langweiligeren Heldenfiguren des DC-Universums. Er kann alles, dafür kann ihm niemand was (außer vielleicht, wenn man ein wenig Kryptonit mit sich rumträgt). Und so kann auch der mega schlaue und mega reiche Lex Luthor mit einem Mega-Killerroboter einfach mal nix ausrichten – Aber das will er diesmal auch gar nicht, denn sein Vernichtungsfeldzug ist diesmal ausschließlich dafür da, Supermans Aufmerksamkeit zu erhalten (als ob es da nicht friedlichere Wege gegeben hätte, aber was weiß ich schon, ich bin eben nicht mega schlau...). Denn Lex Luthor wird sterben!
 

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Kurztest: Sherlock Holmes gegen Arsène Lupin: Die Suche nach der Ewigkeit

Selbst die Verwirrung ist verwirrt – Okay, das ist abgedroschen, aber tatsächlich hat der „Splitter Verlag“ (der mir dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte) nur wenige Monate nach der Veröffentlichung von „Arsène Lupin gegen Sherlock Holmes“ (Link) nun „Sherlock Holmes gegen Arsène Lupin“ auf den Markt gebracht, welche sich fundamental voneinander unterscheiden. Also ja, natürlich geht es wieder um die beiden ungleichen Protagonisten, aber während sie sich zuvor bis aufs Blut hassten (inklusive Mord & Totschlag, und hier war Sherlock der Bösewicht!), müssen sie sich nun gemeinsam mit einer einer epische Frauen-Verschwörung (inklusive Jesus-Bezug!) herumschlagen. Na, ob das was werden wird?
 

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Episode 70 - Cozy Pen & Paper: Sind das überhaupt richtige Rollenspiele? Plus Gewinnspiel! (Staffel 6)

Muss man immer den Drachen erschlagen? Oder kann man sich auch mal mit dem Drachen auf einen Kaffee verabreden? Und falls ja, ist das dann eigentlich noch "richtiges" Rollenspiel?
Nachdem Cozy Pen & Paper einerseits immer beliebter werden, andererseits aber auch noch viele Vorurteile bestehen, haben Patrick & ich uns diesmal die deutsche Expertin eingeladen: Andrea Rick, die mit ihrem Verlag "Plotbunny Games" ein Cozy-Rollenspiel nach dem anderen raushaut - Und zwar so erfolgreich, dass sie damit sogar schon internationale Preise gewinnen konnte. Aber kann sie auch den blutrünstigen "Shadowrun"-Patrick und den noch blutrünstigeren OSR-Philipp überzeugen?

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Kurztest: Vor uns das Meer

In einer Zeit, in der uns ein gestrandeter Buckelwal deutlich mehr emotional bewegt als zugleich hunderte ertrunkene Geflüchtete im Mittelmeer, sind Bücher wie „Vor uns das Meer“ wichtiger denn je. Die preisgekrönte Romanvorlage hat schon ein paar Jahre hinter sich, nun kam aber endlich die Graphic Novel gleichen Namens. Wie immer aus dem „Splitter Verlag“ (der mir dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte), der ja dafür bekannt ist, sich als großer Mainstream-Verlag trotzdem an unbequeme Themen heranzutrauen. 
 

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