Es ist noch gar nicht so lange her, da war „Star Wars“ noch irgendwie cool. Klar, die neue Trilogie hatte keine Begeisterungsstürme ausgelöst, aber in schöner Regelmäßigkeit kamen immerhin auf dem Streamingdienst Disney+ qualitativ gute Serien. Eine davon war „Ahsoka“, die u.a. eine Fortsetzung der Animationsserie „Rebels“ war. Dabei konnte die Titelfigur, geliebt und/oder gehasst als Protagonistin von „The Clone Wars“, mit ihren Gastauftritten in „The Mandalorian“ auch mich überzeugen, sodass ich durchaus gespannt war, ob mich denn nun die achtteilige Miniserie rund um die Jedi-Schülerin Ahsoka überzeugen würde. Und ja, schlecht war das Endergebnis dann nicht, aber tatsächlich habe ich nach drei Jahren nahezu komplett vergessen, worum es eigentlich ging. Und so habe ich nun die 264 Seiten dicke Comic-Adaption weniger wie eine nostalgische Rekapitulation als vielmehr wie eine neue Geschichte gelesen. Und die hat mir erneut ganz gut gefallen.