Aliens: Defiance #1 – Episodisch erzählter Weltraum-Horror

Das „Aliens“-Franchise hat zwar mit den letzten beiden Filmen ein wenig an Coolness eingebüßt, nichtsdestotrotz erfreuen sich die säurehaltigen Killermaschinen aus der dystopischen Zukunft ungeahnter Popularität – Auch im Comic-Sektor, wo mich zuletzt das Crossover „Predator vs. Judge Dredd vs. Aliens“ (Link) positiv überraschen konnte. Vom gleichen Verlag kommt nun der erste von zwei Sammelbänden zur erfolgreichen „Aliens: Defiance“-Heftreihe.
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Roma #5 Angst oder Illusion – Die allerletzte Chance

Es gab mal eine Zeit, da hielt ich die dreizehnteilige History-Fantasy-Mischung „Roma“ für die vielversprechendste ("Der Fluch“) und später sogar für die beste Graphic Novel-Reihe (“Siegen oder Sterben“) überhaupt. Beim dritten Band „Töter Cäsar“ hatte ich die rosarote Brille dann zwar schon abgesetzt, aber erst der vierte Band „Blut von meinem Blut“ war ein qualitativ so drastischer Reinfall, dass ich jegliche Hoffnung begraben hatte… 

Aber die Zeit heilt alle Wunden, denn nach einem dreiviertel Jahr wollte ich der Reihe mit dem frisch erschienenen 5. Band „Angst oder Illustion“ doch noch mal eine allerletzte Chance geben. Ob das so eine gute Idee war? Das Palladium, eine magische Statue als physische Manifestation göttlicher Rache, ist für die Römer zugleich Segen und Fluch. Die beiden Familien Leo und Aquilia sind durch eine über tausend Jahre zurückreichende Erbsünde dazu verpflichtet, dem Palladium zu dienen und durch allerlei Hin und Her schwere Schicksalsschläge zu erleiden... 

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Kurztest: Gilgamesch

Das Gilgamesch-Epos (Link) ist eine der ältesten überlieferten Dichtungen der Menschheitsgeschichte. Nun hat der Comic-Künstler Jens Harder, bekannt für seine Geschichtsepen „Alpha“ und „Beta“, sich des Themas angenommen und es im Stil assyrischer Tontafeln gezeichnet. Herausgekommen ist eine ebenso faszinierende wie auch sperrige Graphic Novel. Der Zweidrittel-Gott Gilgamesch ist der furchtlose und starke König von Uruk. Weil er seine Untertanen hart geknechtet hat, erschafft der Götterrat den Halbwilden Enkidu als seinen Widerpart. Mit Sex und Essen wird der Halbwilde nun domestiziert, damit er sich nun an Gilgameschs Seite in den Kampf gegen den Hüter des Zedernwaldes stürzen kann. Schließlich verbrüdern sie die beiden „Helden“ und erleben dabei allerlei Abenteuer, welche letztendlich den Götterrat erzürnen.
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Dr. Watson – Tiefschlag für Sherlock-Fans

Zum legendären Literatur-Detektiv Sherlock Holmes gibt es ja Unmengen an Geschichten, darunter auch in Form einer französischen Comic-Reihe. Im Original zweiteilig, bringt der renommierte „Splitter Verlag“ diese hierzulande unter seinem beliebten Label „Splitter Double“ als jeweils abgeschlossenen Sammelband heraus. Neben einem stets sehr gefälligen Inszenierungsstil zeichnen sich diese Comics auch durch teils ungewöhnliche Story-Ansätze und Figuren-Interpretationen aus, beispielsweise zuletzt beim Cthulhu-Crossover „Die Chroniken des Moriarty“ (Link), bei dem plötzlich Sherlocks Erzbösewicht zum (Super-)Helden wurde. Was für eine neue Rolle wird nun wohl Dr.
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Kurztest: Androiden #2 Glücklich wie Odysseus

Eine der größten Comic-Überraschungen 2017 war für mich zweifelsohne der SciFi-Krimi „Wiederauferstehung“ (Link) aus der Reihe „Androiden“. In dieser vierteiligen Comic-Anthologie ergründet in jeder neuen, in sich jeweils abgeschlossenen Ausgabe ein anderes Kreativteam den Themenkomplex rund um Androiden, Futurismus und künstliche Intelligenz. Der erste Band hat dank seines unerwarteten „Ahhhhhhaaaaaa“-Erlebnis die qualitative Messlatte extrem hoch gelegt, eigentlich können sämtliche Nachfolgebände da nur verlieren... Im Jahr 2426 verlässt das Forschungsraumschiff USS Oxygen unseren Planeten. Sein Ziel ist es, die benachbarten Sonnensysteme zu erforschen.
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Kurztest: Die Erektion #1

Der renommierte „Splitter Verlag“ rühmt sich ja mit dem Werbeslogan „Comics für Erwachsene“. Selten haben diese Worte besser zu einer Graphic Novel gepasst als zum Auftaktband der zweiteiligen Miniserie „Die Erektion“. Ein Langzeitpärchen in der (erotischen) Midlife-Crisis, das an der Erkenntnis des Älterwerdens und an lange unter den Teppich gekehrten Problemen auseinanderzubrechen droht – So eine deprimierende Geschichte will man halt wirklich nur Erwachsenen zumuten ;-) 

 

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StarCraft: Frontline Band 1 + 2 – Leben und Sterben im dystopischen SciFi-Krieg

Das Echtzeit-Strategiespiel „StarCraft“ gehört zu den populärsten Computerspielen der Welt. Aber nicht nur die exzellente Spielmechanik an sich, auch die ruppig-dystopische SciFi-Spielwelt hat zahllose Fans überall auf der Welt begeistern können. Da bietet es sich natürlich an, dieses SciFi-Universum beispielsweise mit Büchern und nun eben auch Mangas auszubauen. Da stellt sich natürlich die etwas provokant formulierte Frage: Wie thematisch breit würden sich die Geschichten aufstellen in einem Kriegssetting, in welchem es eigentlich nur um pausenloses Alien-Gemetzel geht? Für den Genuss der ersten beiden (von bisher vier angekündigten), zeitgleich erschienenen Sammelbände sollte man durchaus etwas Vorwissen über das „StarCraft“-Universum mitbringen.
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Austrian Superheroes: Spurensuche – Neue Feinde, neue Verbündete, gleiche Qualität

Die österreichische Superheldentruppe „Wiener Wächter“ aus der Comic-Reihe „Austrian Superheroes“ hat eine überaus beeindruckende Karriere hingelegt: Angefangen als ambitioniertes Crowdfunding-Projekt (Link), konnte sich die Heftreihe rasch einen festen Platz im Herzen der LeserInnen und KritikerInnen sichern. Mittlerweile wurde aus der abgeschlossenen Miniserie nicht einfach nur eine fortlaufende Comic-Reihe, das ASH-Universum wurde zudem um ein deutsches Pendant erweitert.
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Schatten der Shinobi – Die erste große Enttäuschung dieses Comic-Jahres

Der renommierte „Splitter Verlag“ hat seine LeserInnen ja schon mehrfach in fernöstliche Gefilde geführt, etwa letztes Jahr mit "Samurai Legenden #1 Furiko" (Link) und „Senseï: Die Schule der einsamen Wölfe“ (Link). Diese durchaus guten Comics waren die Auftaktbände längerer Reihen, während das neuste Werk „Schatten der Shinobi“ nun ein abgeschlossener Sammelband ist.
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Kurztest: DC Rebirth

Ich hab es ja schon im Einleitungstext zu meiner begeisterten „Suicide Squad #1 Die stählerne Gruft“-Review (Link) geschrieben, aber gern wiederhole ich es aus gegebenen Anlass: Aller paar Jahre bekommen die großen Comic-Reihen einen Relaunch spendiert, um die mitunter unübersichtlichen Story-Verzweigungen zu begradigen und NeuleserInnen einen einfacheren Einstieg zu ermöglichen.
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