Yiya #2 Der Alchemist – Haare in der Suppe

Vor knapp einer Woche habe ich den Auftaktband „Der Sorgenfresser“ (Link) der zweiteiligen Comic-Reihe „Yiya“ (Link) groß abgefeiert. Nun folgt entsprechend die Rezension des Abschlussbandes, in welchem die verrückte Story rund um Kultisten und Zeitreisende noch ein ganzes Stück abgedrehter wird, um dann, im unvorhergesehen Finale, auf den Punkt genau geerdet zu enden. Phantastik, wie sie sein soll :-) Der Abschlussband beginnt mit einer kurzen Rekapitulation der vergangenen Geschehnisse: Yiya und ihr Love Interest / Ziehvater Rogo schippern den mysteriösen Shun, welcher auf der Suche nach einem Schatz ist, durch stürmische Gewässer.
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Yiya #1 Der Sorgenfresser – Tödliche Tauchgänge

Ich weiß ja nicht wie es die anderen Blogger so handhaben, aber eigentlich habe ich einen halbwegs festen Veröffentlichungsplan für meine Artikel. Aber dann kommt manchmal etwas dazwischen, was mich so begeistert, dass alle anderen Werke das Nachsehen haben und nach hinten verschoben werden – Also „Sorry“ liebe Cthulhu-Fans, heute hat sich der Auftaktband „Der Sorgenfresser“ der zweiteiligen Comic-Reihe „Yiya“ (Link) dazwischen gedrängelt ;-) Yiya, so der Name der Titelheldin, ist ein junges Waisenkind aus einer kleinen russischen Hafenstadt. In jungen Jahren wurde sie vom Fischer Rogo aufgenommen, der sie großzog und mit dem sie mittlerweile eine intensive, aber platonische Liebe verbindet. Den beiden Protagonisten fehlt es öfters mal an Geld, sodass sie liebend gerne den Auftrag eines mysteriösen Fremden namens Shun annehmen.
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Die verlorene Armee #1-3 – Einmal Ostfront und zurück

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich in zwei verschiedenen Comic-Läden nach den Werken der Augsburger Comic-Spezialisten „Bunte Dimensionen“ fragte und mir dann beide Male mit glänzenden Augen von der Qualität (und auch von den Verkaufszahlen) der historischen Comic-Reihe „Die verlorene Armee“ vorgeschwärmt wurde. Nun, kurz vor dem Erscheinungstermin des finalen vierten Bandes, bekam ich die Gelegenheit mich davon zu überzeugen, ob die Lobeshymnen gerechtfertigt waren... Die realhistorische Comic-Tetralogie begleitet den 19-jährigen Landser Ernst Kessler (natürlich blond und blauäugig) vom Ende seiner Ausbildung im Herbst 1942 bis hin zur Niederlage von Nazi-Deutschland 1945 – Letztere passiert zwar erst im noch unveröffentlichten vierten Band, aber ich hoffe einfach mal, dass das jetzt kein Leser als Spoiler empfindet :-P Dabei wird neben den großen Schlachten des Russlandfeldzuges (z.B. Unternehmen Zitadelle) auch der Soldatenalltag thematisiert.

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Der Ruhm meines Vaters – Für Fans ein Muss, für den Rest der Welt öde

Der Schriftsteller, Regisseur und Dramaturg Marcel Pagnol gehört zu den populärsten französischen Künstlern des letzten Jahrhunderts. Besonders durch seine autobiografische Romantrilogie „Eine Kindheit in der Provence“ (postum sogar zur Tetralogie erweitert) ist er auch deutschen LeserInnen ein Begriff. Mit „Der Ruhm meines Vaters“ veröffentlicht der „Splitter Verlag“ nun eine zeichnerisch hervorragende Comic-Umsetzung des Auftaktbandes. Marcel Pagnol erzählt in „Der Ruhm meines Vaters“ von seiner Kindheit. Dabei huscht man im ersten Drittel durch die Anfangsjahre des begabten Kindes, beginnend bereits vor seiner Geburt mit der komplizierten Schwangerschaft seiner hysterischen Mutter. Kurze Episoden erzählen vom Leben seiner Eltern, der Geburt weiterer Geschwisterkinder und ihren Ausflügen.
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Blei im Schädel #1-3 – Der Feind meines Feindes ist mein Freund

Ich weiß, dass der mehrfach preisgekrönte französische Autor Alexis Nolent (besser bekannt unter seinem Künstlernamen Matz (Link)) von einigen meiner Leser ziemlich abgefeiert wird :-) Bisher hatte ich persönlich noch nicht so viel Kontakt zu seinen Werken (wobei der „Black Dahlia“-Comic schon recht cool war), doch nun kam ich in den Genuss der kompletten „Blei im Schädel“-Trilogie, welche sogar schon die Vorlage für einen ziemlich mittelprächtigen Hollywood-Kinofilm (Link) mit Sylvester Stallone war.
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James Bond 007: Hammerhead – Endlich wieder klassische Superagenten-Kost

Mittlerweile ist nun schon der dritte 007-Sammelband bei den Comic-Spezialisten vom „Splitter Verlag“ erschienen. Diesmal durfte sich mit der Kombination aus Autor Andy Diggle & Zeichner Luca Casalanguida ein neues Kreativteam an den traditionsreichen Stoff wagen. Beide setzen im Vergleich zu den vorherigen beiden Sammelbänden von Autor Waren Ellis und Zeichner Jason Masters neue Akzente – Aber ist neu gleich besser? Der Agent ihrer Majestät, James Bond 007, tut zu Beginn von „Hammerhead“ genau das, was er am besten kann: Leute erschießen :-P Nur doof, dass sein Auftrag darin bestand still und heimlich neue Informationen über den fiesen Antikapitalisten Kraken zu sammeln. Ein totaler Fehlschlag also, gerade da Kraken nun auch weiß, dass der britische Auslandsgeheimdienst MI6 ihn ins Visier genommen hat...
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Roma #4 Blut von meinem Blut – Eine Reihe entzaubert sich selbst

Letztes Jahr bezeichnete ich die „Roma“-Serie mit dem Auftaktband „Der Fluch“ (Link) erst als vielversprechendste, dann mit dem Folgeband „Siegen oder Sterben“ (Link) sogar als beste Graphic Novel-Reihe des Jahres. Der dritte Band „Tötet Cäsar“ (Link) verpasste meiner Euphorie dann zwar einen kleinen Dämpfer, denn das immer gleiche, wiederkehrende Handlungsschema nutzte sich mit der Zeit doch ziemlich ab.
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München 1945: Zweifel – It's not that simple

Es ist nun sicherlich kein großes Geheimnis, dass Liebesgeschichten nicht zu meinen präferierten Comic-Genres zählen. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Die deutsche Weltkriegs-Lovestory „München 1945“ von der ganz frisch preisgekrönten Autorin/Zeichnerin Sabrina „Iru“ Schmatz hatte es mir, besonders des Zeichenstils wegen, schon vom ersten Band an angetan. Nun ist der dritte Band „Zweifel“ erschienen und ich war natürlich gespannt, ob sich die Liebesgeschichte, welche sich in diesem Band auf die nationalsozialistische Vergangenheit der Figuren fokussiert, mit der schwierigen Thematik etwas übernehmen würde... Die Geschichte von „Zweifel“ beginnt dort, wo „Konstanze“ (Link) endet: Die bildschöne Münchnerin Konstanze hat Gefallen am US-Soldaten Daniel gefunden.
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Kurztest: Captain America: Steve Rogers #1

Ich weiß es noch genau, als ob es gestern gewesen wäre... Ich mache nichtsahnend meinen Facebook-Account auf und mir springen sofort gefühlt zweihundert empörte oder verzweifelte Beiträge entgegen, dass (mittlerweile ist das ja kein Spoiler mehr) der amerikanische Superheld Captain America schon immer ein heimtückischer Hydra-Agent war - Ohne Quatsch, das hat mein Weltbild erschüttert ;-) Nun ist der erste deutsche Sammelband erschienen und ich frage mich natürlich, ob das eigentlich die Aufregung wert war? Der Sammelband „Captain America: Steve Rogers #1“ enthält die Hefte „Captain America: Steve Rogers #1-3“ sowie „Captain America: Sam Wilson #7 (II)“ und die Geschichte des 2016er Free Comic Book Day.
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Arcanes #1-5 (Story-Zyklus 1 & 2) – Reizvoller Magie-Thriller um okkulte Schicksalskarten

Der kleine Augsburger Comic-Verlag „Bunte Dimensionen“ hat im Herbst des letzten Jahres den zweiten Story-Zyklus seiner ziemlich pulpigen Magie-Thriller-Reihe „Arcanes“ abgeschlossen. Grund genug, sich mal die bisherigen fünf Bände rund um den magisch begabten Agenten Walter Duncan und seine ebenso kompetente Kollegin Honnorée Mood anzuschauen, welche als RS-Agenten (Retro-Synchronizität) für die CIA-Abteilung Stargate um die Welt reisen und schwierigste Missionen erfüllen.
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