Resilienz #1 Totes Land – Lieber trockene Äcker als kalte Sonne
Europa ist 2068 nur noch ein ödes, ja fast schon wüstenähnliches Stück Brachfläche, in dem der Großkonzern „Diosynta“ mit literweise Herbiziden das Nötigste an Pflanzen anbaut.
Europa ist 2068 nur noch ein ödes, ja fast schon wüstenähnliches Stück Brachfläche, in dem der Großkonzern „Diosynta“ mit literweise Herbiziden das Nötigste an Pflanzen anbaut.Alte Haudegen, deren Kampfgeist noch einmal geweckt wird, finden sich zahlreich in der Popkultur. Ein abgetakelter (Anti-)Held, welcher dem Kampf eigentlich vor langer Zeit entsagt hat, muss noch einmal die komplette Heldenreise durchleben, damit er am Ende siegreich seine letzte große Herausforderung meistern kann. Und damit haben wir eigentlich auch schon die Handlung der zweiteiligen Comic-Miniserie „Monsieur Vadim“ grob zusammengefasst ;-)
Golden City, die mittlerweile im Weltraum umherschwebende Luxusstadt der Schönen & Reichen, war schon immer der Schauplatz von spannenden Abenteuern rund um Neubürgermeister Banks. Der fand zu Beginn der Reihe nach allerlei intriganten Mordplänen zu sich selbst, als er sich mit dem wasserliebenden Ghetto-Pöbel anfreundete. Doch die schöne Zeit auf dem Meer ist vorbei, denn im Weltraum wartet auf den (ehemaligen?) Protagonisten jetzt knallharte Realpolitik.
So ziemlich jede G8-Industrienation war schon an der Reihe (z.B.
Wie immer eine kleine Rekapitulation der Ereignisse, denn die jeweiligen Zyklen mit ihren vielen Dutzend Prota- & AntagonistInnen sind immer so komplex, dass man rasch den Überblick verliert: Der aktuelle 2.Mittlerweile sind wir beim fünften Sammelband angekommen, beziehungsweise bei den US-Einzelheften 21-25. Das erste SpinOff haben wir auch schon hinter uns. Und trotzdem tötet noch immer Irgendwas die Kinder... Wird das nicht langsam mal langweilig?
Es gab da mal so eine Serie über französische Kampfflieger, welche trotz manchem Genre-Schlenker doch immer wieder mit einer halbwegs glaubwürdigen Militäraction-Politikthriller-Mixtur und vor allem wunderschönen Flugzeugzeichnungen begeistern konnte. Diese Comicreihe trug den Titel „Team Rafale“ und war früher mein popkulturelles Guilty-Pleasure. Aber dann kam der fünfte Band „Black Shark“, der plötzlich in einem ganz anderen Genre wilderte (denn die Flugzeuge standen plötzlich nicht mehr im Fokus) und noch dazu wesentlich schlechter aussah. Und dann ging diese Story auch noch über drei Bände – Ufff! Aber zu früh gejammert, denn schon mit dem Zyklus-Mittelteil „Anarchie 2012“ kam der Lesespaß wieder zurück. Und darum war ich umso gespannter, ob das Zyklus-Finale „Tag der Abrechnung“ nochmal eine qualitative Schippe drauflegt oder wieder absackt...