Kido Butai: Japan's Carriers at Midway (2. Edition) – Abstrakte Solitär-Schlachtsimulation
Hindenburg's Hour: The Tannenberg Campaign 1914 – Dreifache Überraschung
Visions – Preview zum gruseligen Kartenspiel-Kickstarter
Kampf gegen das Spießertum – Preview des politisch unkorrekten Kickstarters
Star Wars: Destiny – Rezension & Turnierreport
Super Fantasy Brawl – Preview zum MOBA-Miniaturenspiel
EXIT Das Spiel: Die verlassene Hütte – Escape Game für daheim
Es war DER Trend auf der 2016er SPIEL: Escape Games, bei denen man versucht, so schnell wie möglich verschiedene Rätsel zu lösen, um einen Raum zu verlassen. Aktuell boomt der Markt und auch der „Kosmos Verlag“ will da sein Stück vom Kuchen abhaben. Mit seiner „EXIT Das Spiel“-Reihe, welche es aktuell in drei Varianten gibt (drei weitere wurden bereits angekündigt), hat der Verlag dabei einen echten Verkaufshit gelandet. Hierbei handelt es sich um ein, vom Material her, eher übersichtliches Kartenspiel, welches man – da man das Spielmaterial bei der Lösung beschädigen muss – nur ein einziges Mal spielen kann. Für einmalig 45 – 90 Minuten Spielzeit zahlt man 12,99 € und ich habe mich durchaus gefragt, ob sich diese Investition wirklich lohnen würde...
Zugegebenermaßen war das anfangs auch der Grund, warum ich mich diesem Spieletrend verweigert habe: Ich bin nun echt nicht der allerhellste Rätsellöser ;-) Und um zu scheitern und es dann, dank beschädigtem Spielmaterial, nicht nochmal probieren zu können, war mir das liebe Geld zu schade... Irgendwann war dann aber mal wieder Spieleabend mit Blog-Namensgeber Stephan sowie seiner Freundin Katja.
Phalanxx – Ein typischer Bernd
Bernd Eisenstein, der kreative Spieleautor mit eigenem Verlag, hat wieder mal ein neues Strategiespiel auf den Markt gebracht. Nach der gelungenen Kartenspielumsetzung (Link) seines gefeierten „Peloponnes“-Brettspiels war ich natürlich neugierig, wie sich das ebenfalls in der Antike angesiedelte „Phalanxx“ (nur echt mit 2X ;-)) schlagen würde und ob es Bernd schafft, die Kritikpunkte seiner vorherigen Veröffentlichungen auszubessern. So viel sei schon mal verraten: „Phalanxx“ ist ein typischer Bernd, im Guten wie im Schlechten...
Vor dem historischen Hintergrund des zerfallenden Weltreiches von Alexander dem Großen treten hier bis zu vier Spieler gegeneinander an, um im Verlauf von drei Epochen die Macht an sich zu reißen. Dies geschieht durch die Erringung von Stärkepunkten, welche man beispielsweise durch die Eroberung von Städten und Oasen, der Ansammlung von Münzen sowie dem Einsatz von Armeen erhält. Dabei agieren die Spieler rundenweise, bis sie alle drei Epochen durchschritten haben.
