Jackyll & Hyde vs. Scotland Yard – Story-Stichspiel mit wechselnden Regeln

Die fast 140 Jahre alte Novelle „Der seltsame Fall des Dr. Jackyll und Mr. Hyde“ hat schon so einige Popkultur-Adaptionen erlebt, beispielsweise gibt es über einhundert Filme. Aber auch im Brettspiel-Sektor finden sich eine ganze Reihe an Titeln rund um den titelgebenden Protagonisten mit der gespaltenen Persönlichkeit – Und wenn man mal entsprechende Fachwebseiten wie BGG anschaut, dann sind die auch alle gar nicht so schlecht. Also schauen wir mal, ob sich „Jackyll & Hyde vs. Scotland Yard“ ebenso positiv präsentiert. Prinzipiell haben wir mit „Jackyll & Hyde vs. Scotland Yard“ ein Stichspiel für zwei Personen.

Piratas! – Viel Zufall, viel Spaß

Der österreichische Spieleverlag „Rudy Games“, bekannt für eine ganze Reihe an ganz phantastischen Hybrid-Games (Karten-/Brettspiele mit digitaler App-Unterstützung), wurde nach seiner Insolvenz von „Gamelab“ übernommen, welche die Philosophie der einfach zugänglichen, aber sehr spaßigen Karten-/Brettspiele weiterführen will. „Piratas!“ ist nun die erste Neuveröffentlichung, welche sich meinem kritischen Blick unterwerfen muss ;-) Vielleicht das Offensichtlichste zuerst, damit wir den Punkt abgehakt haben: „Piratas!“ ist ein reines Kartenspiel, daher ohne App-Unterstützung.

Der niveauvolle Trashtalk #57 - Der Mensch hinter DSA & Ulisses: Markus Plötz hautnah

Dieses Jahr gibt es ein ganz besonderes Valentinstagsgeschenk! Markus Plötz, Geschäftsführer von "Ulisses Spiele", gibt tiefe Einblicke in sein Leben: Wie wurde er vom Nerd zum Geschäftsführer? Wie motiviert er sich jeden Tag aufs Neue, auch wenn dieses #pnpde-Internet und besonders die DSA-Szene wieder brennt? Was ist ihm wichtig und was macht ihm Freude? Wie kam der kleine Markus überhaupt zu seinem Hobby und warum war er schon als Kind ein Geschäftsmann? Welchen Einfluss hat die Community auf seine Entscheidungen? Und was antwortet er auf die häufigsten Kritikpunkte bezüglich seines Verlags?
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Kurztest: Alien #4 Tauwetter

Nun gehöre ich ja zu den Spätberufenen, was die „Alien“-Filme angeht (und noch immer habe ich nicht alle Teile gesehen), aber irgendwie cool finde ich diesen SciFi-Horror trotzdem. Sowohl im Rollenspiel (da hatten wir mal eine ganze Folge zu, Link) als auch im Comic. Wobei letztgenanntes Medium in meiner Wahrnehmung vor allem von purem Trash geprägt war, man denke nur an „Batman vs. Aliens“ (Link) und „Predator vs Dredd vs Aliens“ (Link).
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Dungeons of Doria – Materialschlacht im Kellerverlies

Rollenspiele mit all ihren spielerischen Möglichkeiten und erzählerischem Drumherum sind eine feine Sache, aber manchmal will man auch einfach ein paar Monstern aufs Maul hauen und dafür ein paar Schätze einkassieren – Nicht ohne Grund erfreuen sich Dungeon Crawler mit mehr oder minder leichten Rollenspiel-Elementen (beispielsweise „Warhammer Quest“, „Gloomhaven“ und das legendäre „HeroQuest“) einer ungebrochenen Beliebtheit. Mit „Dungeons of Doria“ ist nun ein weiterer Beweis für diese Genre-Popularität erschienen, konnte das Kickstarter-Projekt doch über tausend Crowdfunding-Fans begeistern und aus dem Stand den 3. Platz des PEN&P (Link) erringen.

Kurztest: Sprague

In der Kürze liegt die Würze, oder? Zumindest muss es manchmal keine epische Comic-Saga mit einem Dutzend Bänden sein. Manchmal reicht auch ein kleiner, feiner OneShot, damit mein Phantastik-Herz für eine halbe Stunde glücklich ist :-) Und damit kommen wir direkt zu „Sprague“, welcher auf 96 Seiten eine in sich abgeschlossene, spannende SciFi-/Fantasy-Kurzgeschichte mit atmosphärisch-trostlosen Zeichnungen erzählt. Es herrscht Weltuntergangsstimmung in einem kleinen, irgendwie an das Mittelalter angelehnten Hafenstädtchen auf einem unbekannten Planeten: Der Mond ist weg, und weil der ja für Ebbe und Flut zuständig ist, hat er auch gleich noch den gesamten Ozean mitgenommen!
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Avatar Legends – Tolle Rollenspiel-Umsetzung der TV-Serie

„Avatar – Der Herr der Elemente“ zählt, ebenso wie der Nachfolger „Die Legende von Korra“, zu den bedeutendsten und auch besten westlichen Animationsserien. Eine riesige Fangemeinde (die zweifelsohne durch die diesen Monat startende Netflix-Verfilmung noch einmal anwachsen wird) lässt sich auch viele Jahre nach dem Serienende noch gern in die fernöstlich angehauchte Fantasy-Welt entführen, was u.a. der wahnsinnig erfolgreiche Rollenspiel-Kickstarter (fast 10 Millionen US$) beweist. Nun hat sich „Pegasus Spiele“ die Lizenz gesichert und „Avatar Legends“ eingedeutscht.

Kurztest: Der Hüter des Weltenbaums

Comic-Adaptionen von Phantastik-Romanen, noch dazu aus dem franko-belgischen Raum, haben beim „Splitter Verlag“ ja eine gewisse Tradition. Mit großer Verzückung sei etwa an die Kollaborationen von Fred Duval & Michel Bussi erinnert (zuletzt in „Beim Leben meiner Tochter“ (Link)) oder an Sébastien Goethals Meisterwerk „Die Zeit der Wilden“ (Link). Mit „Der Hüter des Weltenbaums“ gesellt sich nun ein weiterer Titel in diese illustre Reihe, nämlich die grafisch opulente Umsetzung des Mitte der 90er von Laurent Genefort geschriebenen Fantasy-Romans „Les Chasseurs de sève“.
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Kurztest: House of Slaughter #2 Scharlachrot

„Something is killing the Childen“ ist eine Horror-Actionreihe, die mir selbst nach dem fünften Sammelband (Link) noch viel Freude bereitete. Aber erst die SpinOff-Reihe sorgte dafür, dass ich aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus kam, weil sie einfach noch viel mehr wichtige Hintergrundinfos für ein gelungenes Worldbuilding lieferte. Denn von eben jenem lebt die Reihe, welche rein inhaltlich (Monster sind real, eine Geheimorganisation jagt sie) eher durchschnittliche Kost liefert. Und so war ich sehr auf den zweiten SpinOff-Sammelband gespannt, welcher diesmal eine Figur der Scharlachmasken in den Mittelpunkt stellen würde. 

 

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Die Herbstlande: Das Rollenspiel: Abenteuerband – Cum grano salis

Schon vier Jahre ist es her, dass der Phantastik- und vor allem Horror-Kleinverlag vom namensgebenden Charmebolzen Torsten Low auf den Rollenspiel-Zug aufsprang und für seine erfolgreichste Fantasy-Reihe (mittlerweile weit über ein Dutzend Romane, Anthologien & Novellen) ein überraschend wohlwollend aufgenommenes Grundregelwerk (u.a. positive Rezensionen vom Comicdealer (Link), von Würfelheld (Link), von Greifenklaue (Link) und von Verena Jung (Link)) veröffentlichte.