Shadowrun: Mission London – Kampflastige Kurzabenteuer
Ich glaube kein Rollenspiel habe ich im Vergleich zum Vorjahr diesmal so sehr vernachlässigt wie die „5. Edition Shadowrun “. Ich kann gar nicht sagen wieso, plötzlich war halt die Liebe weg, oder aber interessantere Genre-Vertreter haben sich einfach in den Vordergrund gedrängelt. Die Abenteuerbücher, für nen 10er überaus preiswert, hab ich mir aber doch gegönnt und so will ich vor Ende des Jahres wenigstens noch eines davon rezensieren. Und vielleicht kann ja der neue Handlungsort London meine Liebe wieder entfachen ;-)
„Mission London“ also heißt der 92 Seiten starke Abenteuerband. Er bietet insgesamt 4 Missionen (die lose miteinander verbunden sind und so auch als Kampagne gespielt werden könnten) plus optionalen Szenen und einen kurzen Stadtführer. So unterschiedlich diese Abenteuer auch sind, haben sie doch alle zwei gemeinsame Eigenschaften: Erstens sind sie als Convention-Abenteuer entwickelt und somit für einen Spielabend geeignet. Im Buch werden jeweils ca. 4 Stunden veranschlagt, was gut passen sollte. Und zweitens sind sie extrem kampflastig, teilweise selbst für „Shadowrun“-Verhältnisse.

Vermutlich muss ich jetzt gar nicht viel zur Spielwelt sagen: „Der Planet Deponia ist eine einzige, endlose Müllhalde. Schrott und Abfall soweit das Auge reicht.“ - Hier herrscht also die Müll-Apokalypse und zwar mit allen Klischees, die man sich so vorstellen kann: Mutanten! Zombies! Roboter! Monster! Barbaren-Gangs! Sekten! Hippies!
Für die Leser, die noch nie etwas von „Dust“ gehört und auch die Artikel hier im Blog dazu geflissentlich ignoriert haben, hier mal eine kurze Einführung in der ich mich einfach mal selbst zitiere aus meiner