Auf die Barrikaden! #3 Wir werden nichts über ihre Weiber sagen – Die Geschichte einer Radikalisierung
Mit „Wir werden nichts über ihre Weiber sagen“ beendet der renommierte „Splitter Verlag“ seine Revolutionstrilogie „Auf die Barrikaden!“ rund um die starken Frauen der Pariser Kommune (Diktatur des Proletariats vom 18.3. - 28.5.1871). Der finale dritte Band befasst sich dabei am Beispiel des jungen Hausmädchens Marie mit der Frage, wie sich die politisch bis dato unterdrückten Frauen radikalisieren konnten und wie es ihnen nach der Niederschlagung des Aufstandes erging.
Die Geschichte der Radikalisierung von Marie Bréban beginnt schon im Jugendalter. Sie arbeitet zu dieser Zeit für den autoritären Colonel Jeaujard, zu dessen intellektueller Tochter Eugénie sie eine Freundschaft entwickelt hat. Als diese jedoch von ihrem Geliebten, dem Buchbinder Edouard Lefort, schwanger wird, schiebt ihr Vater sie in ein Kloster ab. Marie wird daraufhin immer aufsässiger und verliert ihre Anstellung... Zur Zeit der Pariser Kommune schließt sie sich dem revolutionären Frauenbund als Krankenschwester an und hilft bei der Befreiung eben jenes Klosters, in welchem Eugénie noch immer gefangengehalten wird.

Beginnen wir gleich mal mit dem Spielleiterschirm. Dieser ist aus dickem, stabilem Karton gefertigt und hat die Größe von drei queren DIN-A4-Seiten.
Weiterhin begleitet „Mezolith“ den jungen Steinzeitmenschen Poika, welcher vor 10.000 Jahren an der östlichen Küste Großbritanniens lebte, auf seinem Weg zum Erwachsenwerden.
Der zweite Band „Die Fallen von Kharé“ setzt mit seinen 316 Seiten beziehungsweise 511 Abschnitten – was wesentlich umfangreicher ist als der Vorgänger mit 224 Seiten bzw. 456 Abschnitten – genau dort an wo „Die Shamutanti-Hügel“ endete: Der Spieler hat eben jenes Hügelland bereist und steht nun vor der Stadt Kharé, welche er durchqueren muss, um letztendlich eine magische Krone zurückzuerobern. Denn diese wurde von einem fiesen Erzmagier geraubt, nun droht der friedlichen Fantasy-Welt das totale Chaos...
Kurze Rekapitulation des Vorgängerbandes: Nach einer verlorenen Schlacht werden die beiden ungleichen Ork-Brüder Balbok (intelligent, aber naiv) und Rammar (ein Ego so groß wie sein Bauchumfang) zur Wiedererlangung ihrer Ehre ausgeschickt, den Schädel des getöteten Anführers einzusammeln. Den hat aber mittlerweile der fiese Zauberer Rurak, welcher sie wiederum beauftragt die elfische Hohepriesterin Alannah zu entführen. Und genau hier setzt die Handlung des zweiten Bandes „Shakara“ (der Name des Tempels, in dem sich die Elfin langweilt) ein: Die beiden Orks schleichen, tricksen und kämpfen sich durch allerlei Gefahren.