Kurztest: Supermann: Jenseits der Erde
2024 starben in Deutschland 34060 Menschen durch diverse Unfälle, 222 durch Mord, 1845 durch Totschlag & Tötung auf Verlangen. Das sind ungefähr 99 „nicht-natürliche“ Tode pro Tag. Allein in Deutschland. Und nun stellen wir uns vor, wir wären Superman, dessen einziger Lebensinhalt es als der Vorzeigeheld des DC-Comicuniversums ist, eben genau so etwas zu verhindern. Ganz schön stressig, oder? Vor allem, weil sich Superman ja eigentlich in den USA lebt und sich aber trotzdem für die gesamte Menschheit verantwortlich fühlt – Da hat er ja quasi eine Burnout-Garantie, gerade wenn er nebenbei noch einen Vollzeitjob als Journalist hat (fünfmal höhere Depressionsrate) und seine Dauerfreundin Louis Lane ja auch noch bespaßt werden will... Kann er bei so viel Stress eigentlich mit seinem Gewissen vereinbaren, für die Rettung einer einzigen Person all diese Verantwortung zurückzulassen?
