All that's left: Winter Warfare – Konsequente Erweiterung mit Russen-Rebranding
Wie viel Pech kann man eigentlich bei der Spieleentwicklung haben? Da erschafft man mühselig über viele Jahre ein Tabletopregelwerk, bastelt an hübschen Modellen und denkt sich eine passende Hintergrundgeschichte aus – Plötzlich ist Corona da und der „2020 kommt das Killervirus“-Storytwist gilt fälschlicherweise als billige Marketingmasche. Und mit so viel Pech (oder prophetischer Gabe) geht es weiter, denn dann bastelt man eine Kampagne über die „Mütterchen Russland“-Fraktion, welche gegen die Vereinten Europäer einen Winterkrieg vom Zaun bricht (daher auch der Titel dieser Erweiterung), und dann kommt auch dieses Buch genau dann auf den Markt, als das realweltliche Russland wirklich einen Angriffskrieg führt... Ich hab langsam Angst davor, welche dann wirklich so passierende Story sich „All that's left“-Chefentwickler Franz Steffl für die nächste Erweiterung ausdenkt :-P

Selten hatte ein Batman-Comic (wobei dieser eher am Rand vorkommt) solch eine interessante Ausgangslage: Ein Superschurke ist tot, was ja irgendwie auch ein Grund zum Feiern ist, aber vor allem ist der Polizei die erfolgreichste Razzia aller Zeiten geglückt: Sie hat einfach mal ALLE wichtigen Schurkinnen und Schurken der Stadt festgenommen. Und eine(r) von ihnen muss es doch gewesen sein, oder? Und warum überhaupt ist die Tat genau jetzt passiert?