Ich glaube, dass ich diese Einleitung schon einmal hier verwendet habe (oder sogar mehrmals, immerhin existiert dieser Blog schon fast eineinhalb Jahrzehnte), aber es gibt tatsächlich Kunstschaffende, deren Zeichenstil ich unter tausenden Werken wiedererkenne. So auch hier bei der „Story of Dawey“, der in Comicform präsentierten Vorgeschichte von „Fabula Ensis“, einer bereits seit 2002 entwickelten und in den letzten Jahren um viele (Kurz-)Geschichten und Hörbücher angewachsenen Fantasy-Welt rund um Cyberpunk und Götter-Dämonen-Kriege (Link). Um welchen Künstler es sich genau handelt? Das verrate ich im nächsten Absatz, schaut euch lieber erst einmal die Fotos an...
 

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Genau, ihr habt es erraten, es handelt sich natürlich um den auch schon mehrfach in unserem Podcast aufgetretenen Autodidakten Hannes Klesse, welcher mit übergroßen Muskeln & Brüsten sowie hochdynamischen Actionszenen genau diese Art von Zeichenstil verwendet, welche man für so eine Geschichte wie „Story of Dawey“ braucht. Denn hier werden mit krassen Shaolin-Skillzzz fiese Clanmitglieder und noch fiesere Dämonen vermöbelt ;-) Aber von vorn: Dawey ist als halb verhungerter Säugling dem Tode nah, weshalb er unter der Anleitung eines kundigen Shaolin-Meisters mit der Kraft eines Dämonen gerettet wird. Doch der Dämon lässt den zu einem Musterschüler reifenden Dawey nicht zurück, sodass er bei einem Lehrritual kurzzeitig Besitz von ihm ergreift und den halben Tempel zerstört. Klar, dass Verbannung da die einzige Lösung ist, weshalb Dawey nun jahrelang durchs Land zieht, um seinen inneren Dämonen irgendwie loszuwerden. Mit seiner Ankunft in der trostlosen Dystopie-Metropole Glavis schöpft er kurzzeitig Hoffnung, doch sowohl Clan-Kriminalität als auch eine Hexe fordern ein ums andere Mal sein kämpferisches Können.
 

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Und mehr passiert dann eigentlich auch gar nicht auf diesen 66 Seiten, die randvoll sind mit toll inszenierten und überaus brachialen Kämpfen. Aber mehr MUSS eben auch nicht passieren, denn seinen eigentlichen Zweck (Neugier wecken auf Daweys weitere Reise und generell das „Fabula Ensis“-Setting) erfüllt dieser Comic ganz und gar hervorragend. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass Lesende dieses Comics hiernach mal ein paar Hörbücher runterladen oder sich den Roman bestellen – Wobei es realistisch gesehen eher umgekehrt ist, denn „Story of Dawey“ ist in so limitierter Form erschienen, dass er eher als Merchandise für bestehende „Fabula Ensis“-Fans fungieren wird. Ein extra dickes Dankeschön daher an den Autor DeSade, der mir trotz der strengen Limitierung ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte :-)
 

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Fazit: „Story of Dawey“ (Link) ist ein gelungener Comic für Fans von Martial-Arts-Kämpfen und natürlich für Fans des „Fabula Ensis“-Settings. Ich hatte richtig viel Spaß!

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