Kurztest: Sisco #11 Belgian Rhapsody
Worum geht es eigentlich bei Spionage? Na klar, man will Informationen viel früher haben als der Rest der Welt. Wie passend daher, dass ich bereits jetzt den neuen „Sisco“-Band rezensieren darf, obwohl der erst übernächsten Monat publiziert wird. Na mal schauen, was GigaChad-Agent Vincent Sisco-Castiglioni diesmal wieder anstellt...
Zur Erinnerung, der korsische DGSPPR-Geheimagent Sisco (Direction Générale des Services de Protection du Président de la République) muss immer wieder für den französischen Präsidenten die Kohlen aus dem Feuer holen. Und zwar ganz ohne Skrupel, denn wie sein britischer 007-Kollege darf er selbst Landsleute ohne größere Konsequenzen töten. Nicht immer geht Sisco dabei aber so dezent vor, wie es sich für einen Geheimagenten gehört, weswegen er nach einem diplomatischen Eklat in den USA aufs Abstellgleis gestellt wurde und sich freischaffend in die Arbeit seiner ExkollegInnen einmischte.

Die titelgebende Geheiminvasion der gestaltwandelnden Skrull-Aliens ist noch gar nicht so lange her, aber Geheimagentin Maria Hill und auch ihr ehemaliger Boss Nick Fury sind noch immer auf der Hut. Denn die Gefahr ist noch nicht gebannt, was gleich zu Beginn klar wird, als sich Nick überrumpeln lässt und durch einen Doppelgänger ersetzt wird. Maria durchschaut die Maskerade, aber schnell wird klar, dass die Skrull die bisherigen Sicherheitssysteme umgehen können.