München 1945: Die Befreier – Auftakt mit Potential und Schwächen
Wenn junge deutsche Comic-Künstler eigene Serien auf den Markt bringen, dann ist mein Interesse natürlich geweckt. Wenn es dazu dann auch noch einen ganzen Haufen positiver Kritiken gibt, dann kann ich einfach nicht anders als mir auch ein Exemplar zu besorgen ;-) „München 1945“ heißt die mehrbändige Weltkriegs-Lovestory von Sabrina Schmatz, welche mit dem vorliegenden ersten Band „Die Befreier“ ihren Anfang nimmt und leider noch ein paar Kinderkrankheiten hat.
Diese Comic-Reihe spielt im vom 2. Weltkrieg schwer beschädigten München des Jahres 1945 (wer hätte es bei diesem Titel gedacht? ;-)). Kurz vor Kriegsende besetzen amerikanische Truppen die Stadt, was bereits mit Flugblättern angekündigt wurde, und requirieren noch intakte Wohnungen. Um die angespannte Stimmung ein wenig zu lockern, verteilen die G.I.s etwas Schokolade. Dabei lernt der US-Sanitäter Daniel die junge und bildschöne Münchnerin Konstanze kennen.

Die Ex-Psychaterin und Ex-Joker-Geliebte Harely Quinn erlebt in diesem kurzen Abenteuer einen ganz besonderen Trip: Beim Versuch, ihre entführte Freundin Poison Ivy aus dem Arkham Asylum zu retten, gerät Harley selbst in Gefangenschaft. Auf typische Harley-Art (wie genau, sei natürlich nicht verraten :-P) schafft sie es aber sich zu befreien, um Poison Ivy im Bann von zwei überehrgeizigen Wissenschaftlern vorzufinden. Beim anschließenden Gerangel wird eine gasförmige Droge freigesetzt, welche den Anwesenden rauschende Träume beschert...