Spynest: Birdwatchers – Leichtfüßiger 007-Weltkriegs-Pulp
Man kann mich ja durchaus für Weltkriegs-Pulp begeistern. „Dust 1947“ (Link) beim Tabletop und „Achtung! Cthulhu“ beim Rollenspiel – Da bin ich voll dafür :-D Auch im Comic-Sektor wird diese spezielle Nische gerne mal bedient, zuletzt von den mit einem BRONZENEN STEPHAN ausgezeichneten „Eisendivisionen“ (Link). Vom gleichen Verlag, nämlich „Bunte Dimensionen“, stammt auch „Spynest: Birdwatchers“. In diesem Comicreihen-Auftakt kämpfen eine alleskönnende Schönheit sowie 007-Erfinder Ian Fleming gegen Nazi-Dominas und Supersoldaten, um Wunderwaffen zu stehlen.

Peter Parker bekommt in dieser Miniserie ganz schön viel zu tun: Nicht nur, dass er seinen Pflichten als Ehemann und Vater nachkommen muss, er muss auch als Spider-Man Überstunden leisten. Denn nach und nach verschwinden immer mehr Superhelden. Bei einem Geheimtreffen der Avangers erfährt er auch den Grund: Augustus Roman, Chef einer Biotech-Firma, verleibt sich die Superkräfte seiner Opfer ein, um als grausamer Tyrann namens Regent die Macht an sich zu reißen.
Die grundlegende Handlung des mit 222 Abschnitten beziehungsweise 256 Seiten recht übersichtlichen Spielbuches lässt sich rasch zusammenfassen: Der Herrscher der Königreichs Arrantis, Xomoris I., langweilt sich. Deshalb entsendet er drei mächtige Zauberer sowie den als Außenseiter ins Rennen gehenden Spieler, um spektakuläre Monster zu fangen.