Kurztest: House of Slaughter #1 Das Mal der Schlächter

Bekanntermaßen ist Weihnachten ja das Fest der Liebe, da bedarf es natürlich einer schaurig-schönen Liebesgeschichte. Was läge da näher als ein Comic über einen geheimen Monsterjagd-Orden, dessen Jugendliche zu gnadenlosen Killern ausgebildet werden? „House of Slaughter“ ist die SpinOff-Reihe des überaus simplen, aber auch überaus großartigen Horrorcomics „Something is Killing the Children“ (Link) und erzählt von der tragisch-berührenden Rache-Romanze der bisherigen Nebenfigur Aaron Slaughter. 

 

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Der niveauvolle Trashtalk #46 - Toxische Spielgruppen, verfluchte Gegenstände und die D&D-Dominanz (Podwichteln 2022)

Treffen sich ein Psychologe, ein Blogger und gleich zwei Pädagog*innen in einem Podcast... Was klingt wie der Beginn eines schlechten Witzes, ist stattdessen die Kurzzusammenfassung der neusten Trashtalk-SpinOff-Folge! Denn für das RPG'n'more-Podwichteln 2022 hat Philipp sich mit Kathrin Fischer, Carsten Pohl & Moritz Mehlem gleich drei absolute Rollenspiel-Expert*innen mit gemeinsam fast einem Jahrhundert Spielerfahrung in den Podcast geholt, um über den Umgang mit toxischen Spielgruppen, über die Vor- & Nachteile verfluchter Gegenstände, über die toxische Dominanz von "Dungeons & Dragons" sowie über das Szene-Urgestein Mario Truant zu sprechen.
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Supergirl: Die Frau von Morgen - „True Grit“ im Weltraum

Supergirl ist ja, sind wir ehrlich, eine eher weniger prominente DC-Heldin. Aber immerhin hatte sie eine verhältnismäßig gute TV-Serie ;-) Aus dieser weiß ich auch so ziemlich alles, was ich über sie weiß, denn ansonsten ist Kara Zor-El a.k.a. Supergirl zumindest in meinem Comic-Erleben nur als Nebenfigur in anderen Werken aufgetreten. Und wirklich spannend fand ich den Charakter zugegebenermaßen auch nicht – Ob sich das mit diesem Comic nun ändert? Die Vorzeichen für diesen Sammelband welcher acht Kapitel bzw. die acht US-Einzelhefte von „Woman of Tomorrow“ umfasst, stehen jedenfalls sehr gut.
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Kurztest: Dune #2 Muad'Dib

Die letztjährige „Dune“-Verfilmung war zweifelsohne das große Kinohighlight 2021. Sehr schön, dass der Film auch finanziell recht erfolgreich war, denn sonst würde es nächstes Jahr keine Fortsetzung geben und der Rest der Welt würde nur die halbe Geschichte kennen – Also zumindest, wenn man nicht die sehr nah am literarischen Original verbleibende Comic-Umsetzung liest, welche nun endlich fortgesetzt wurde. 

 

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The Department of Truth #2 Die Stadt auf dem Hügel – Atmosphärisch! Verstörend! Herausragend!

In meinem Podcast (Link) versuche ich ja immer mal wieder irgendwelche Überleitungen oder Themenschwerpunkte durch aktuelle Ereignisse herzuleiten. Manchmal klappt das auch bei einer schnöden Comic-Rezension, so beispielsweise heute: Verschwörungen gab es zwar schon immer, aber heutzutage sind die „dank“ dem Internet ein nochmal viel größeres Problem – Jeder Quatsch wird von Irgendjemandem da draußen geglaubt. Um die bei blau-braunen Deppen verhasste BRD-GmbH geht es in „The Department of Truth“ zwar nicht, das hätte dieser Comic-Rezension gerade am heutigen Tage der deutschlandweiten Antiterror-Razzia nochmal zusätzliche Würze gegeben, aber ansonsten werden in dieser Comic-Reihe so ziemlich alle gängigen Verschwörungsmythen eingeflochten.
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Kurztest: LandXcape: Das Erbe des Stahlbarons

50 Spielkarten mit knackigen Rätseln, eine narrativ notdürftig zusammengehaltene Reise durch eine x-beliebige kultige Region und geschrieben von einem der besten deutschen Spielbuchautoren – Ganz klar, wir sind wieder bei der „LandXcape“-Reihe, mit welcher der „Groh“-Verlag auf die aktuell noch immer erfolgreiche Escape-Schiene aufgesprungen ist. Neu hinzugekommen ist „Das Erbe des Stahlbarons“, eine Reise durch das Ruhrgebiet von Jörg Benne. Na mal schauen, wie der sich so schlägt :-) 

 

Selenie – Moderne Science-Fiction wie aus dem vorletzten Jahrhundert

Manchmal habe ich den Eindruck, dass SciFi-Comics – aber auch generell popkulturelle Medien aller Art (z.B. Kinofilme oder Netflix-Serien) – im Verlauf der letzten Jahr(zehnt)e ein wenig ernsthafter und düsterer geworden sind, gleichzeitig aber auch oft ein wenig moderner (im Sinne von diverser oder aber, um das schlimme Wort zu benutzen, „woker“ – Und das obschon gerade in einigen SciFi-Untergenres auch jetzt noch harte Rückzugsgefechte der alten, weißen Gatekeeper-Fanboys geführt werden).
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