Der niveauvolle Trashtalk #42 - Barrierefreiheit im Rollenspiel
Wie kann man das Rollenspiel-Hobby, aber auch anderen Nerdkram, für Blinde und seheingeschränkte Menschen zugänglich machen? Wie können sie Grundregelwerke und Charakterbögen lesen? Wie finden sie sich auf einer Convention zurecht? Und wie würfelt man eigentlich, wenn man das Ergebnis nicht sehen kann?
Über Wege zur Barrierefreiheit spricht Philipp in dieser SpinOff-Folge mit dem sehbehinderten Blogger André "Würfelheld" Skora sowie mit Michael Darcu, einem Experten für barrierefreie Kommunikation.
Neben dem Hauptthema geht es u.a. um die DSA-Oper "Der Trovere" nebst dem dazugehörigen "Heldenwerk"-Abenteuer, um das Handy-Rollenspiel "Diablo Immortal" und um die beiden Groß-Conventions "FeenCon" und "Comic Salon Erlangen".

Clark Kent, besser bekannt als Superman, retten ja immer wieder die Welt. Doch nun muss er ganz woanders in der Galaxie aushelfen, also ist sein Sohn Jonathan an der Reihe.
Zugegebenermaßen, als ich das Paket heute aus der Post fischte, war ich doch etwas irritiert. Denn ich hatte mir bei dem Wort "Spielleiterset" irgendwie mehr vorgestellt als ein dünnes Szenarioheftchen von 20 Seiten, ebenfalls 20 Seiten mit Papieraufstellern und fünf Seiten mit jeweils vier Charakterbögen.
Zumindest war das mein Eindruck, nachdem ich die Abenteuer-Anthologie „Albträume“ für die 6. Edition von „Shadowrun“ gelesen habe: Denn hier erlebt man keine Klischee-Runs, bei denen man mit viel Hightech und noch mehr Sprengstoff in schwer gesicherte Konzernkomplexe einbricht, um dann irgendwie an der Matrix herumzuspielen.