Kurztest: Die Chroniken von Under York #1 Der Fluch
Die junge PoC-Frau Alison Walker steht kurz vor ihre Durchbruch als Künstlerin, da eine renommierte Galerie ihre Werke ausstellen will.
Die junge PoC-Frau Alison Walker steht kurz vor ihre Durchbruch als Künstlerin, da eine renommierte Galerie ihre Werke ausstellen will.Der „Splitter Verlag“ ist genremäßig ja unglaublich divers aufgestellt und beweist dabei auch immer wieder ein sehr glückliches Händchen bei der Comic-Auswahl – Von gefühlvollen Liebesgeschichten über antikapitalistische Kindercomics bis hin zu intellektueller Science-Fiction ist da Monat für Monat viel Qualitätsware dabei :-D Aber eh das hier jetzt zu einer Werbeveranstaltung wird: Es gibt ein Genre, da enttäuschen mich die sympathischen Bielefelder in unschöner Regelmäßigkeit: Steampunk! Und ja, jetzt kommen die ganzen Blogger (bewusst nicht gegendert) und berichten voller Freude von den großen Brüsten der „Lady Mechanika“, aber so wirklich prima war das jetzt echt nicht... Darum setze ich nun meine ganze Genre-Hoffnung in „Terra Prohibita“, denn der Autor Denis-Pierre Filippi hat ja schon mit seiner „Colony“-Reihe bewiesen, dass er zwar anspruchslose, aber sehr unterhaltsame Genre-Kost produzieren kann.
Die „7 Detektive“-Anthologiereihe von Herik Hanna, in der er mit wechselnden Kreativpartnern jeweils unterschiedliche Krimi-Untergenres interpretierte, hat bei mir ja mit jedem neuen Band immer wieder das Gefühl der Überraschung ausgelöst. Ich war überrascht, wie die gesamte Comic-Szene den öden Auftaktband feiern konnte und wie stark die sich Reihe danach aber steigerte. Und ich war noch mehr überrascht, als sich in den letzten Einzelbänden langsam eine zusammenhängende Geschichte herauskristallisierte. Und ich war selbstverständlich immer wieder überrascht, wie interessant Hanna den mitunter sehr offensichtlichen Krimi-Vorbildern mit seinen Comics eine „Frischzellenkur“ verpasste. Tja, und nun bin ich gespannt, ob dieser Abschlussband denn nun auch (gerade nach dem etwas verstörenden 6. Band) würdevoll und befriedigend sein würde...
Die Ausgangslage des SpinOffs wirkt schon mal sehr vertraut: Die Menschheit wird durch ein Virus dezimiert, die Tier-Mensch-Mischwesen sollen daran die Schuld tragen.Die Arbeitswelt ist in einem ständigen Wandel. Heutzutage ersetzen Roboter die Fließbandarbeitenden und Computer-Algorithmen arbeiten effizienter als jeder Mensch. Dieser Wandel ist nicht neu, beispielsweise wurden vor knapp 150 Jahren die Cowboys durch den Stacheldraht ersetzt. Und damit ging dann auch langsam der „klassische“ Wilde Westen vorbei – Das muss in „Ghost Kid“ auch der alte Cowboy Ambrosius Morgan einsehen, der in diesem Spätwestern (einem Unter-Genre, welches besonders pessimistisch auf das Ende dieser Ära blickt) zu einem letzten Abenteuer aufbricht...
New York im Jahr 1990 war damals wesentlich abgeranzter als heutzutage, aber die junge Polizistin Azami kann sich (auch dank ihrer beachtlichen Bodybuilder-Statur) doch sehr gut im Problemviertel Washington Heights durchsetzen.
Was ist bis jetzt passiert?
Die Erde ist mal wieder kaputt, da konnte auch die (nach heutigem Stand) Ampel-Koalition nicht mehr viel ausrichten :-( Aber auf dem Jupiter-Mond Titan gibt es noch eine Menge Ressourcen, sodass sich die KolonistInnen dort eine dystopische, für die meisten entbehrungsreiche Zukunft aufgebaut haben – Aber