Gefährliche Liebschaften: Vorspiel #1 – Auf Nummer sicher

Der von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos verfasste Briefroman „Gefährliche Liebschaften“ gilt als ein Hauptwerk der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts, als echter Skandalroman und auch als Sittengemälde des ausgehenden Ancien régime. Mehrfach wurde er verfilmt, dabei teilweise auch als moderne Interpretation (z.B. „Eiskalte Engel“, einem Kultfilm meiner Jugend). Und mit „moderne Interpretation“ kann ich nun auch ganz trefflich überleiten zum Comic-Autor Stéphane Betbeder, welcher schon so manchen Genre-Klassiker (respektvoll formuliert) umgedeutet hat – Ich denke da beispielsweise an die Sherlock-Blasphemie „Dr.
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Lady Spitfire #1-4 – Feministischer Kriegscomic

Kriegscomics protzen ja gerne mal mit authentischen, detailgenauen Zeichnungen von Fliegern und Panzern, welche dann von heroischen Männern in epischen Schlachten bedient werden. Für das vermeintlich schwache Geschlecht ist da meist kein Platz, außer vielleicht als sexy Eye-Candy in den eher pulpigeren Genre-Varianten. Umso überraschter war ich deshalb, dass „Lady Spitfire“ mit einer emanzipierten Protagonistin aufwartet. Aber reicht das aus, damit die Comic-Tetralogie aus der Masse herausragen zu lassen?
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Carmen Mc Callum: 2. Zyklus (#4+5) – Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

„Carmen Mc Callum“ gehört zweifelsohne zu den besten Comic-Reihen des kleinen Augsburger Verlags „Bunte Dimensionen“. Denn die Mischung aus Near-Future-Dystopie und klassischem Cyberpunk hat, ebenso wie die parallele „Travis“-Reihe (Link), nicht nur ihre erzählerischen Qualitäten, sondern auch ihren ganz eigenen Charme. Nachdem ich nun vor längerer Zeit ziemlich begeistert den ersten Zyklus (Link) gelesen hatte, war ich sehr gespannt, ob der zweite Zyklus das Niveau halten würde… Die titelgebende Hauptfigur Carmen Mc Callum ist eine taffe Söldnerin, die als Terroristen-Tochter natürlich ziemlich kompetent ist, wenn es darum geht, Unheil zu stiften.
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KILL or be KILLED #3 – Die russische Mafia vergibt & vergisst nicht

Zugegeben, heute weiß ich gar nicht, was ich eigentlich schreiben soll :-( Jedes kleine Info-Schnipsel ist ein Spoiler… Und das Fazit lautet seit dem ersten Band eh immer gleich: Denn sind wir ehrlich, die „KILL or be KILLED“-Serie lässt sich perfekt mit dem Satz „Ich hab selten eine Reihe erlebt, die durch das Psycho-Serienmörder-Thema so viel falsch machen könnte, aber einfach alles richtig macht!“ zusammenfassen. Eine kleine Rekapitulation der ersten beiden Sammelbände: Der depressive Student Dylan ist ein echter Versager. Er versagt sogar dabei, sich nach einer missglückten romantischen Eskapade das Leben zu nehmen.
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Kurztest: Broceliande: Der Wald des kleinen Volkes #1 Die Quelle von Barenton

Aus meinem persönlichen Comic-Umfeld kenne ich zwei besonders intensiv geführte Diskussionen: Einmal natürlich ganz klassisch „Marvel oder DC?“ - Ein Streit, der von Comic-EnthusiastInnen mit einer Leidenschaft geführt wird, die mir tatsächlich ein wenig fremd ist :-P Aber dicht dahinter, auf Platz zwei, diskutiere ich dann doch auch sehr gern mit über die Frage, ob Comic-Reihen lieber immer wieder von den gleichen AutorInnen geschrieben werden sollten oder ob es nicht doch viel besser sei, wenn jeder Band von einem anderen Kreativ-Team betreut wird... Letztgenannte Variante trifft auch auf „Broceliande“ zu. Eine neue, märchenhafte Fantasy-Reihe aus dem „Splitter Verlag“ rund um den in der Bretagne sagenhaften Wald Brocéliande.
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Rückkehr nach Belzagor 2/2 – Reifung und Wiedergeburt

Ich liebe SciFi-Comics vor allem dann, wenn sie als bombastische Action-Orgien präsentiert werden ;-) Umso überraschter war ich daher, dass mich zu Jahresbeginn der Auftaktband „Rückkehr nach Belzagor 1/2“ (Link) trotz einer ungewöhnlich langsamen Erzählweise und dem Fehlen jeglicher SciFi-Bombastik begeistern konnte. Nun ist also der Abschlussband erschienen und ich war gespannt, ob die auf dem Feuilletonroman „Downward to the Earth“ (dt. „Die Mysterien von Belzagor“) basierende Geschichte endlich etwas an Tempo gewinnen würde...
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Kurztest: Tango #1 Meer der Steine

Woran erkennt man einen guten Comic-Autor? Natürlich daran, dass er sich gute Geschichten ausdenkt :-) Sicherlich auch daran, dass er mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurde. Und, man denke nur an meinen Lieblingsliteraten Felix A. Münter, besonders auch daran, dass er bereits etablierte Handlungsstrukturen und -elemente remixt und ihnen eine Frischzellenkur verpasst. Und damit kommen wir zu Alexis „Matz“ Nolent, der bereits mit Kultur-Größen wie David Fincher (Link) zusammengearbeitet hat und dessen Werke auch schon verfilmt wurden (Link).
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Der Mann mit der Maske #1+2 – Ungewöhnlicher Genremix über ungewöhnlichen Antihelden

Protagonisten mit mehr oder minder ungewollten Fähigkeiten, abseits des klassischen Super- und Antihelden-Schemas, sind mittlerweile ziemlich beliebt in Comics. Ebenso Cyberpunk-Geschichten und Politik-Thriller. Tatsächlich mag auch ich alle drei Genres. Und dann kommt „Bunte Dimensionen“ plötzlich mit „Der Mann mit der Maske“ daher und verknüpft eben diese drei Genres miteinander! Jetzt habe ich die ersten beiden der insgesamt vierteiligen Reihe gelesen und es stellt sich die Frage: Habe ich gejubelt oder war ich doch nur enttäuscht? „Der Mann mit der Maske“ spielt in einer irgendwie nahen, irgendwie aber doch fernen Zukunft. Bekannte Gegenwartspersonen (etwa Obama als US-Präsident und Luc Besson als Filmschaffender) sind ebenso alltäglich wie fliegende Autos, Cyberpunk-Equipment und sich monatelang unter der Erde versteckende Killerdrohnen.
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Kurztest: Team Rafale #1 Präsentation Alpha

Wenn mich gelegentlich mal LeserInnen nach Comics über besonders authentisches Militärgerät fragen (und das kommt überraschenderweise öfters vor, als man denken mag!), dann lege ich ihnen immer die Werke des kleinen Augsburger Verlags „Bunte Dimensionen“ ans Herz.
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Kurztest: Black Magick #2 Das Erwachen II

Manchmal bleiben mir Comics aus irgendeinem Grund so intensiv in Erinnerung, dass ich schwören könnte, der letzte Band wäre erst vor wenigen Wochen erschienen... Beim Okkult-Krimi „Black Magick: Das Erwachen“ (Link) lag ich da nur läppische eineinhalb Jahre daneben ;-) Dabei erinnerte ich mich an den Auftaktband nicht etwa wegen einer grandiosen Story – die war solide, aber halt typisches „Kommissarin löst Fälle mit übernatürlichen Fähigkeiten“ – sondern wegen der großartigen Zeichnungen.
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