DARC: Die Zeit der Asche – Wenn ihr rollenspielt wie ich, dann ist das hier perfekt für euch!

Denkt man an deutschsprachige Rollenspiel-Klassiker mit einer knallharten Fanbase, dann denkt man an DSA. Oder vielleicht, wenn man etwas nischiger unterwegs ist, an „Midgard“. Aber daneben gibt es noch eine kleine, aber unglaublich engagierte und produktive Community rund um das OSR-Rollenspiel „Dungeonslayers“. Dessen Erfinder Christian Kennig hat nun schon viele Jahre an einem Quasi-Nachfolger gebastelt, welcher nun als massiv schweres Grundregelwerk veröffentlicht wurde. „DARC“, so der Name, bietet – so viel Spoiler sei erlaubt – fast zwei Kilogramm an bester deutscher Rollenspiel-Qualität. Aber hat Christian damit erneut ein Kult-Rollenspiel erschaffen?
 

FHTAGN: Block B – Gefangen zwischen Brutalo-Gangs und Mythos-Monstern

Eigentlich soll man ja das Pferd nie von hinten aufzäumen, aber wer bin ich schon, dass ich mich an Regeln halte? Also habe ich die „Ebenholz“-Kampagne für das deutsche Horror-Rollenspiel „FHTAGN“ mit dem Trilogie-Mittelteil (Link) begonnen, um mich dann sehr begeistert zu zeigen vom großen Finale (Link), bevor ich mir nun den Trilogie-Auftakt zu Gemüte geführt habe. Wobei dieses Durcheinander gar nicht schlimm ist, da auch die Abenteuer nicht in chronologischer Reihe stattfinden und es auch eigentlich ganz egal ist, ob man schon etwas vorab von den Hintergründen weiß, weil in der „Ebenholz“-Kampagne sehr mit dem Meta-Wissen der Spielenden gearbeitet wird. Also schauen wir mal, ob mir der Jetztzeit-Knastaufenthalt genauso viel Spaß gemacht hat wie die anderen Abenteuer.
 

Endless Horizons – Mach dir die Fantasy-Welt, wie sie dir gefällt...

Spätestens mit dem Start einer eigenen Actual-Play-Reihe ist mein sehr nerd-fokussierter Social-Media-Feed voll mit Content rund um das deutsche Indie-Rollenspiel „Endless Horizons“. Fantasy, eher erzählerisch angelegt, mit genügend Offenheit für die spielerischen und erzählerischen Bedürfnisse der Gruppe – Das klingt doch eigentlich ganz interessant. Als mir der Autor Malte Koster dann auch noch ein Rezensionsexemplar angeboten hat, konnte ich natürlich nicht ablehnen ;-) Also gehen wir mal direkt rein in das immerhin 180 Seite dicke, limitierte DIN-A4-Grundregelwerk.
 

FHTANG: Goliath – Der bessere Krater des Verderbens

Die dreiteilige „Ebenholz“-Kampagne (Link) für das Horror-Rollenspiel „FHTAGN“ ist schon etwas ganz Besonderes. Denn nicht nur zeigt die Kampagne (genau wie eigentlich jede Publikation der dLG e.V.) eindrücklich, in welch hoher Qualität selbst kleinste Indie-Spieleschmieden mittlerweile Rollenspiel-Kram veröffentlichen können. Nein, die eigentliche Besonderheit ist hier, dass explizit mit dem Meta-Wissen den Spielenden gearbeitet wird, welche über drei eigenständig spielbare, aber doch zusammenhängende OneShots hinweg den Alten Mann mitsamt seiner Ebenholz-Schatulle zu besiegen versuchen. In der Vergangenheit und der Gegenwart hat das aber nicht geklappt, also vielleicht in der Zukunft?
 

Die Ghulscheuchen von Kosvin – Wer braucht schon Dungeons, wenn man ein Dorf haben kann?

Bekanntermaßen bin ich in den letzten Jahren ja immer mehr in die Fänge der OSR-Rollenspiele geraten. „Cairn“ (Link) fand ich so toll, dass ich darüber direkt eine Podcastfolge (Link) aufgenommen habe, und „Swords & Wizardry“ (Link) gehört (zumindest in der kostenlosen „Continual Light“-Variante) für mich zu den großartigsten OSR-Vertretern überhaupt. Was für eine wunderbare Koinzidenz ist es da, dass der OSR-Schauplatz bzw. die Minikampagne „Die Ghulscheuchen von Kosvin“ ausgerechnet für diese beiden Rollenspiele geschrieben wurde?
 

The CrunchFluff – Modern gestaltete Retro-Emotionen für Fanzine-Fans

Zwischen Fanzine-Nostalgie, #pnpde-Bewegung und einmaligem Kunstprojekt – So fasste ich vor rund einem halben Jahr in unserer damaligen Podcastfolge (Link) das per Crowdfunding finanzierte Fanzine „The CrunchFluff“ zusammen. Und mit meinen sogar gleich zwei Podcastfolgen war ich nicht alleine, denn Uland Grawe und sein Team fanden zahlreiche namhafte Kreativlinge, sowohl direkt für das Heft an sich als auch für die Marketing-Kampagne drumherum. Und die ganze Arbeit wurde belohnt, immerhin schaffte das Projekt letztlich 356 % des Finanzierungszieles, auch wenn man aus manchen Ecken etwas Enttäuschung raushörte. Aber hey, es wurde finanziert, und jetzt lagen gleich zwei Hefte im Briefkasten. Einerseits das Magazin an sich und dann auch noch das Abenteuerheft. Also schauen wir doch mal rein, ob das alles was taugt ;-)
 

Kurztest: Shadowrun: Runner gesucht

Winterzeit ist „Shadowrun“-Zeit, zumindest bei mir. Und da bevorzuge ich bekanntermaßen keine epischen Metaplot-Geschichten, wie sie zuletzt in „Ernteschäden“ (Link) stattfanden, sondern ganz bodenständige Kleinkram-Abenteuer, bei denen die Spielenden auf lokaler Ebene auch mal Gutes tun – Oder auch nicht, immerhin sind wir immer noch in einer mehr als nur dystopischen Zukunft ;-)
 

Kurztest: TinyZine-Kompendium I

Aus meiner Begeisterung für das „TinyD6“-Regelsystem mache ich ja keinen Hehl. Denn das System ist so simpel, dass sich selbst meine Mädelsrunde das Spielleiten zugetraut hat, und zugleich so flexibel, dass man von Fantasy über WildWest bis hin zu SciFi wirklich jede erdenkliche Phantastik-Welt bespielen kann. Und oben drauf als Bonus kann man es noch mit so vielen optionalen Sonderregeln zupflastern, dass selbst ein Taktikspieler wie ich gefordert wird ;-)
 

The Walking Dead Universe: Rollenspiel-Starterset – Kurzer, aber spaßiger Einstieg in die Zombie-Welt

Das Zombie-Thema ist, passend zu den blutrünstigen Antagonisten, einfach nicht totzukriegen. Die ersten „The Walking Dead“-Comics sind schon vor über 20 Jahren erschienen, der erste Zombie-Film vor über 90 Jahren. Und seitdem gibt es so viele Interpretationen des Stoffs, dass ich vor vier Jahren mühelos eine ganze Podcast-Folge (Link) mit dem Thema füllen konnte. Und, was für eine bemühte Überleitung, auch das „Year Zero“-Regelsystem ist einfach nicht totzukriegen ;-) Also schauen wir doch mal, ob sich „The Walking Dead“ mit „Year Zero“ gut verträgt und ob daraus ein unsterblicher Rollenspiel-Klassiker entsteht.
 

Shadowrun: Ernteschäden – Je schlechter es Zukunftsdeutschland geht, umso mehr Spaß haben die Spielenden

Anfang September prophezeite uns der deutsche „Shadowrun“-Chefredakteur Andreas Aas Schroth im Podcast (Link) ja bahnbrechende Umstürze in der ADL, also dem Zukunftsdeutschland des Jahres 2083. Wobei er uns das eigentlich im Frühjahr prophezeite, weil die Episode schwangerschaftsbedingt ein halbes Jahr auf der Festplatte zwischengeparkt wurde, sodass der hier vorliegende Abenteuerband sogar einige wenige Tage vor dem Podcast erschien ;-) Nun hat er dank „Pegasus Spiele“ auch seinen Weg in meine Hände gefunden, außerdem ist die Winterzeit ja in meiner Spielgruppe traditionell die „Shadowrun“-Zeit, also gucken wir uns mal an, ob Andreas ein wenig übertrieben hat. Spoiler: Nein!