Sweet Paprika #2+3 – Altbekannter Romance-Quatsch, der irgendwie doch Spaß macht
Ich rezensiere gerne und vor allem rezensiere ich viel. Primär in meiner Komfortzone (mit epischen Weltraumschlachten kann man mich immer locken ;-)), aber manchmal wage ich mich auch ganz weit auf unbekanntes Genre-Terrain vor. Vielleicht manchmal zu weit? Denn da gab es so einen Fantasy-Sexcomic, den hab ich im Vergleich zum Rest der Welt ziemlich niedergemacht. Und zwar so sehr, dass ich im Podcast (Link, ab Min. 45) nochmal extra draufgehauen habe. Und dann kam meine Freundin und die so voll begeistert „Ich will wissen wie es weitergeht, das ist ja voll romantisch!“ :-P Naja, und jetzt gibt es hier meine Rezension der der beiden letzten Bände, also hat sie mich wohl überzeugt, dass ich weiterlese ;-)

François ist ein typischer Vertreter der nach oben strebenden Unterschicht: Stets fleißig, nie einen Tag krank, rackert er sich schlecht bezahlt als Lieferfahrer einer Wäscherei ab.
Seit Lucy den magischen schwarzen Hammer von ihrem Vater übernahm, um erst ihn selbst aus einer Paralleldimension zu retten und dann das Verbrechen zu bekämpfen, sind zwanzig Jahre vergangen.
Der 80 Seiten starke Comic spielt an der Ostfront im Winter 1916. Handlungsort ist ein Waisenhaus, verlassen im Nirgendwo, welches noch drei verbliebene Bewohner beheimatet: Zum einen Ophilia und Otto, zum anderen Maurice.
Eine kleine Rekapitulation der Geschehnisse: Am 11.