Senseï: Der weiße Drache – Das Mädel muss an die frische Luft
Schon über zwei Jahre ist es her, dass der „Splitter Verlag“ sein kleines, aber feines Portfolio an franko-belgischen Fernost-Comics nahezu zeitgleich mit zwei Serienstarts erweiterte: Zuerst erschien die neue Reihe „Senseï“ (Link) um die gefährliche Ronin-Dame Yukio, dann gleich darauf das „Samurai“-SpinOff „Samurai Legenden: Furiko“ (Link). Interessanterweise wurden beide Reihen von gleichen Autor, nämlich Jean-François di Giorgio, geschrieben – Aber letztlich zog „Senseï“ qualitativ, zumindest vorerst, den Kürzeren... Aber nun kann Yukio ihre Schmach wieder gutmachen, denn endlich erscheint mit „Der weiße Drache“ die Fortsetzung!
Yukio ist, auch wenn sie damit eigentlich einen Männerberuf ausübt, die gefährlichste Ronin von ganz Japan.
Yukio ist, auch wenn sie damit eigentlich einen Männerberuf ausübt, die gefährlichste Ronin von ganz Japan.
Das Waisenkind Mony wuchs 18 Jahre lang wohlbehütet im Kloster der Neuen Pioniere auf. Traditionsgemäß muss sie es nun verlassen, doch was sie mit ihrem Leben eigentlich anfangen will, weiß die naive junge Frau noch nicht.
Aber nichtsdestotrotz ist „Dispersion“ trotzdem der perfekte, weil absolut konsequente, und auch noch auf einer postkolonialen Meta-Ebene funktionierende Abschlussband einer sehr unbequemen Comic-Serie...
Okay, so wirklich kann sie sich dann doch nicht entspannen, denn einerseits macht auch ihr die geplatzte Hochzeit zu schaffen (was sich durch exzessives Glücksspiel und chronische Schlaflosigkeit ausdrückt).
Stattdessen erinnern die „Adventure Games“ eher an klassische Point-&-Click-Adventures, wie man sie aus Computerspielen kennt.