Kurztest: Gotham City Sirens: Disco aus dem All
Es gab in den letzten zwei Jahrzehnten ja die Tendenz, dass Heldenfiguren immer grimmig-düsterer wurden. Man erinnere sich etwa an die Helden-Interpretationen von Zack Snyder oder auch an den Batman-Sidekick Robin in der Netflix-Serie „Titans“. Doch der Trend geht auch in die andere Richtung, beispielsweise werden klassische Bösewichte nun nicht einfach nur lieb, sondern sogar richtig cool. Ganz vorn dabei sind Harley Quinn, Poison Ivy und Catwoman, also die titelgebenden „Gotham City Sirens“. Nachdem deren WildWest-Ausflug beim Publikum so gut ankam, wurde von Leah Williams direkt eine Folgeserie nachgeschoben, deren fünf US-Hefte nun von „Panini Comics“ (die mir dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten) als 128 Seiten starker Sammelband veröffentlicht wurden. Und das ist wieder mal ein wilder Ritt durch den DC-Kosmos.
