Kurztest: The Witcher: Der Hexer

So ein wenig beschleicht mich das Gefühl, als habe das „The Witcher“-Universum in den letzten Jahren ein wenig an Popularität eingebüßt. Das grandiose letzte Videospiel ist bereits mehr als zehn Jahre alt, der Nachfolger dauert noch mindestens ein Jahr. Und die Netflix-Serie hat spätestens mit dem Wechsel des Hauptdarstellers (und eigentlich schon davor) niemanden mehr hinterm Ofen hervorgelockt. Immerhin wird das Franchise aber durch allerlei Lizenzprodukte am Leben erhalten, beispielsweise eben Comics, von denen „Panini“ (die mir dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten) nun mit „Der Hexer“ ein phantastisches Hardcover-Büchlein rund um die allererste Kurzgeschichte publizierte. Und die ist, soviel Spoiler muss sein, für 13 € ein absoluter No-Brainer!
 

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Ulysse und Cyrano – Macht nicht satt, aber glücklich

„Wer sein Hobby zum Beruf macht, muss nie wieder arbeiten...“ – Wenn man diesem Spruch glaubt, müsste ich eigentlich meinen Brotjob an den Nagel hängen (den ich ziemlich hasse, indem ich wider Erwarten aber auch ziemlich gut bin) und der fixen Idee meiner späten Jugend folgen. Da wollte ich nämlich die Schule schmeißen und Koch werden. Vermutlich war es am Ende die richtige Entscheidung, doch erstmal das Abitur zu machen und dann einen „sichereren“ Job zu wählen, aber Kochen ist noch immer mein großes Hobby. Ja, ich blogge, podcaste & rollenspiele noch viel lieber, aber effektiv verbringe ich 90 % meiner Freizeit eben mit Kochen und nicht mit Nerd-Kram. Schade eigentlich. Aber um mich soll es auch gar nicht gehen, sondern um den Millionärssohn Ulysse und seinen Meisterkoch/Ziehvater Cyrano, die in der gleichnamigen Graphic Novel über 176 Seiten hinweg aus den ihnen vorgegebenen Lebenspfaden ausbrechen.
 

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Kurztest: Der Liebesdieb

„Schuster, bleib bei deinen Leisten“ ist vermutlich eine ziemlich arrogante Aussage von jemandem, der schon an zweiseitigen Kurzgeschichten oder einem Strichmännchen scheitert. Und doch kam mir dieser Gedanke beim Lesen von „Der Liebesdieb“, einer Comic-Adaption des Romans von Richard Malka, einem der führenden Anwälte Frankreichs, gerade wenn es thematisch um Medienrecht, Meinungs- und Religionsfreiheit geht. Hier vermischt Malka nämlich Dracula mit „Das Parfum“, was – zumindest in der vorliegenden Comic-Adaption, die mir der „Splitter Verlag“ dankenswerterweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte – ziemlich leidlich funktioniert. Aber immerhin sieht es schön aus ;-)
 

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Kurztest: Der Schatz der Geisterstadt

Zu Alexis Nolent a.k.a. Matz muss ich eigentlich nichts mehr schreiben, oder? Der Franzose haut einen 1-Unterwelt-Mann-gegen-den-Rest-der-Unterwelt-Thriller nach dem anderen raus – Und das so erfolgreich, dass seine Trilogie „Blei im Schädel“ sogar mit Sylvester Stallone & Jason Mamoa verfilmt wurde. Okay, das muss nicht zwangsläufig ein Qualitätsmerkmal sein, aber man muss ihm einfach zugestehen, dass seine Geschichten – bei all ihren Genre-bedingten Ähnlichkeiten – doch überraschend lang im Kopf bleiben. Und so bin ich noch immer begeistert vom vor drei Jahren erschienenen Mafia-Kronzeugen-Thriller „Die Schlange und der Kojote“ (Link), welche sich nun mit „Der Schatz der Geisterstadt“ überschneidet. Dabei muss man den Quasi-Vorgänger nicht kennen, ein anerkennendes „Hat der Matz nicht wirklich gemacht?!“ wird einem das „Insider-Wissen“ dann aber doch entlocken. Aber gut, genug der Vorrede, starten wir doch mal direkt rein...
 

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Kurztest: Eine Ewigkeit zu Zweit

Erst gestern habe ich den französischen Erotik-Künstler Axel wieder mal gelobt, weil seine Comics es schaffen (im Gegensatz zu den allermeisten anderen „Splitternackt“-Comics), authentische Darstellungen mit glaubwürdigen Emotionen und zumindest dem Hauch von Tiefgängigkeit zu verbinden. Und das alles, ohne wie sein deutlich berühmterer Kollege Milo Manara in misogyne Altherren-Gewaltphantasien abzudriften. Allein dafür gebührt Axel schon Lob, aber das ist erst der Anfang, denn mit „Eine Ewigkeit zu Zweit“ hat er nun einen Erotik-Comic geschaffen, der mich tatsächlich emotional berührte. 
 

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Dunkle Spiele – Was zum Fick?

Wenn der „Splitter Verlag“, der erneut so mutig war mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen, mal wieder einen Comic aus seinem „Splitternackt“-Imprint ankündigt, dann schlagen direkt zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits frage ich mich, wie sehr das Renommee dieses Spitzenverlages wieder leiden wird, und andererseits freue ich mich darauf, endlich mal wieder meinen gesamten Lebensfrust loswerden zu können. Denn sind wir ehrlich, mal so eine richtig gepfefferte Rezension schreiben, die dann auch noch krass Klicks zieht, hat ja schon so etwas kathartisches ;-)

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Kurztest: Metropolia #2 Die Außenbezirke

Das Berlin des Jahres 2099 wurde in Fred Duvals gleichnamigen Cyberpunk-Comic (Link) ja als dystopische Utopie dargestellt – Klar, die Zukunft ist schlecht und die KI macht nur Quatsch, aber von allen möglichen düsteren Zukunftsaussichten war „Metropolia“ doch noch irgendwie die hoffnungsvollste. Und sind wir ehrlich, gelaufene Kilometer als universelle Währung zu verwenden würde auch heutzutage bereits viele Probleme lösen ;-)
 

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Kurztest: Leave Them Alone

Was gehört eigentlich zu einer guten WildWest-Geschichte? Einsame Cowboys? Noch einsamere Prärie-Städtchen? Fiese Gangster-Banden, welche gnadenlos rumballern? Und wo wir beim Thema Rumballern sind, ist das nicht sogar essentiell? Colt-Revolver und Winchester-Gewehre, die kiloweise Blei durch die öde Steppe jagen? Irgendwie schon... Aber was ist, wenn dieses Rumgeballer plötzlich Überhand nimmt?
 

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Kurztest: Sein Geruch nach dem Regen

Es gibt Comics, die fesseln die Lesenden wegen ihrer Spannung, ihrer gesellschaftlichen Relevanz oder wegen ihrer krassen Plot-Twists. Und dann gibt es Comics, die nichts davon enthalten, die aber mich als Lesenden emotional so berühren, dass ich sie trotzdem phantastisch finde – Und das ist besonders dann hervorhebenswert, wenn sie aufgrund eines Themas berühren, welches mich eigentlich nicht betrifft.
 

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Kurztest: Blade Runner 2039 #3 Ash

„Blade Runner“ gehört halt einfach zu den coolsten und besten Cyberpunk-Franchises, die sowohl dystopische Zukunftskritik als auch ein weitgefächertes SciFi-Universum miteinander verbinden (schon gewusst, dass da auch „Alien“ und damit „Predator“ dazu gehören?). Der 2017er Filmfortsetzung hat der Lizenz nochmal einen ordentlichen Schub gegeben, auch wenn das – da plaudere ich aus dem Nähkästchen – der einzige Film ist, in dem Blognamensgeber Stephan jemals im Kino eingeschlafen ist ;-) Ich war aber ziemlich begeistert, und so stellt sich natürlich die Frage, ob ich auch von der Comic-Reihe „Blade Runner 2039“ begeistert sein würde...
 

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