Die Ghulscheuchen von Kosvin – Wer braucht schon Dungeons, wenn man ein Dorf haben kann?

Bekanntermaßen bin ich in den letzten Jahren ja immer mehr in die Fänge der OSR-Rollenspiele geraten. „Cairn“ (Link) fand ich so toll, dass ich darüber direkt eine Podcastfolge (Link) aufgenommen habe, und „Swords & Wizardry“ (Link) gehört (zumindest in der kostenlosen „Continual Light“-Variante) für mich zu den großartigsten OSR-Vertretern überhaupt. Was für eine wunderbare Koinzidenz ist es da, dass der OSR-Schauplatz bzw. die Minikampagne „Die Ghulscheuchen von Kosvin“ ausgerechnet für diese beiden Rollenspiele geschrieben wurde?
 

Die Versuchung – Ich bin von dieser Geschichte so frustriert wie der Protagonist von seiner Ehefrau

Na, hast du auch schon mal überlegt, ob deiner Langzeitbeziehung nicht das Feuer fehlt? Und ob die Flucht in eine Affäre oder gar neue Liebesbeziehung mit einer neuen, jüngeren, knackigeren Person nicht viel einfacher und zugleich spaßiger wäre als der harte Beziehungsalltag? Falls ja, oder auch falls nein, könnte „Die Versuchung“ der genau richtige Comic für dich sein. Denn dieser ist zwar wieder mal „Splitternackt“ (also im Schmuddel-Imprint des doch eigentlich so seriösen „Splitter Verlags“ erschienen), aber irgendwie doch gar nicht mal so uninteressant. Und doch macht er mich so ratlos, wie ich es schon lange nicht mehr war...
 

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Trashtalk-Bonusfolge 61 - Spieletipps fürs Valentinstagsdate

Blumen & Schokolade zum Valentinstag? Das muss nicht sein! Wie wäre es stattdessen mit einem romantischen Spiele-Date, bei dem sich du und dein Herzensmensch besser kennenlernen?
Gemeinsam mit Tanja Mäder, Fachkraft für Gesellschaftsspiele, gehe ich der Frage nach, warum gemeinsames Spielen ein ideales Date-Format nicht nur zum Valentinstag ist. Zudem stelle ich die besten thematisch passenden Rollenspiele vor, die Paare einander näherbringen, während Tanja eine erlesene Auswahl an spaßigen 2-Personen-Brettspielen mitgebracht hat.

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Kurztest: Liberty Bessie #4 Afro-Amerika

Wie viele Comic-Reihen kennt ihr eigentlich, deren Fortsetzungsbände nicht nur das Niveau halten, sondern die sogar die Qualität steigern? So viele gibt es da nicht, doch der Fliegercomic „Liberty Bessie“ gehört überraschenderweise dazu. Denn war der erste Zweiteiler (Link) „nur“ eine sympathische Abenteuergeschichte, bei der sich Bessies Wunsch zu Fliegen mit ein paar Schmugglerei-Momenten und der klischeemäßigen Suche nach den eigenen Wurzeln aufgelockert wurde, ging es im Auftaktband der Fortsetungsdilogie plötzlich um den gar nicht mal so kalten Krieg zwischen Ost und West, welcher stellvertretend durch Geheimagenten und Spioninnen in Äthiopien ausgetragen wurde. Und die Bessie ist wie immer mitten drin :-)
 

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Trashtalk-Bonusfolge 60 - #ZineMonth & #ZineQuest: Die Detektei Monster ermittelt gegen das Plotbunny

Jährlich treten beim #ZineMonth hunderte Kreative "gegeneinander" an, um Indie-Rollenspielprodukte per Crowdfunding unter die Leute zu bringen. Immer wieder sehr erfolgreich mit dabei ist der deutsche Erzählspiel-Verlag "Plotbunny Games", welcher dieses Jahr mit "Detektei Monster" (oder englisch "Monstrous Detectives") antritt. Hier soll man mehr oder minder leichtherzige Kriminalfälle irgendwo im breiten Spektrum zwischen "Hellboy" und "Die Monster AG" lösen. Warum die Verlegerin Andrea Rick damit diesmal ein großes Wagnis eingeht und wie auch DU als Indie-Autor*in dein eigenes Erzählspiel bei "Plotbunny Games" publizieren lassen kannst, erzählt Andrea uns in dieser kurzen Bonusfolge.
 

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Indie-RPGs #37 - Interview mit Alberto Dianin & Andrea Ruggeri (Gates of Krystalia)

Morgen startet der Kickstarter Rollenspiel-Kartenspiel-Mix "Gates of Krystalia: Lumina" (Link). Der basiert auf dem gleichnamigen Anime-Rollenspiel (Link), welches trotz deutschsprachigem Regelwerk hierzulande verhältnismäßig unbekannt ist. Vielleicht gleich nicht mehr, denn ich habe die beiden Schöpfer Alberto Dianin & Andrea Ruggeri ins Interview gebeten. Achtung, diesmal ist das Interview in englischer Sprache, da die beiden kein deutsch konnten und ich kein italienisch ;-)
 

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The CrunchFluff – Modern gestaltete Retro-Emotionen für Fanzine-Fans

Zwischen Fanzine-Nostalgie, #pnpde-Bewegung und einmaligem Kunstprojekt – So fasste ich vor rund einem halben Jahr in unserer damaligen Podcastfolge (Link) das per Crowdfunding finanzierte Fanzine „The CrunchFluff“ zusammen. Und mit meinen sogar gleich zwei Podcastfolgen war ich nicht alleine, denn Uland Grawe und sein Team fanden zahlreiche namhafte Kreativlinge, sowohl direkt für das Heft an sich als auch für die Marketing-Kampagne drumherum. Und die ganze Arbeit wurde belohnt, immerhin schaffte das Projekt letztlich 356 % des Finanzierungszieles, auch wenn man aus manchen Ecken etwas Enttäuschung raushörte. Aber hey, es wurde finanziert, und jetzt lagen gleich zwei Hefte im Briefkasten. Einerseits das Magazin an sich und dann auch noch das Abenteuerheft. Also schauen wir doch mal rein, ob das alles was taugt ;-)
 

Episode 69 - World Wide Wrestling & Wrestling worldwide (Staffel 6)

Neues Jahr, neue Staffel, neuer Co-Moderator. Und doch auch viel, was beim Alten bleibt. Zum Beispiel eine gesunde Skepsis gegenüber dem "Powered by the Apocalypse"-Regelsystem und eine große Liebe zum Wrestling. Mit dem Erzählrollenspiel "World Wide Wrestling" werden diese beiden Themen nun in einem überraschend komplexen Werk miteinander verbunden. Wie genau das funktioniert - oder besser: ob das überhaupt funktioniert? - besprechen wir in diesem mit schlagkräftiger Expertise gewürzten Staffelauftakt!

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Kurztest: Shadowrun: Runner gesucht

Winterzeit ist „Shadowrun“-Zeit, zumindest bei mir. Und da bevorzuge ich bekanntermaßen keine epischen Metaplot-Geschichten, wie sie zuletzt in „Ernteschäden“ (Link) stattfanden, sondern ganz bodenständige Kleinkram-Abenteuer, bei denen die Spielenden auf lokaler Ebene auch mal Gutes tun – Oder auch nicht, immerhin sind wir immer noch in einer mehr als nur dystopischen Zukunft ;-)
 

Colony #9 Trübsal – Der schnelle Drogenrausch für SciFi-Fans

Die SciFi-Reihe „Colony“ ist so ziemlich das Comic-Äquivalent zum Drogenkonsum – Man weiß, dass es der Gesundheit schadet (zumindest hab ich schon oft den Kopf auf die Tischplatte gehauen, weil die angebliche Elite-Truppe von einer Falle in die nächste Falle tapst), und der Konsum erzeugt auch immer nur ein ganz kurzes Hochgefühl, eh man hinterher ein schlechtes Gewissen bekommt, weil man aktiv Lebenszeit verschwendet hat. Aber wie das halt so ist mit den Drogen, man weiß ja eigentlich, dass man die Finger davon lassen soll, aber dann wird man doch wieder schwach...
 

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